MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2004

MedAustria News von Mai 2004

Ferngesteuerte Freisetzung von Medikamenten im Verdauungstrakt (28.5.04)
Freisetzung von Medikamenten durch Aufheizen eines Absorbers in magnetischen Wechselfeldern

Verletzungsmuster bei Inline-Skate-Unfällen (27.5.04)
Häufig kommt es zu komplizierte Frakturen, schwere Gelenkverletzungen sowie Verletzungen der Wirbelsäule und des Kopfes

Hohe Inzidenz der Pneumokokken-Infektion auch nach Einführung der HAART (26.5.04)
Auch in der HAART-Ära ist laut Resultaten einer spanischen Studie das Risiko einer Pneumokokken-Infektion außerordentlich hoch.

Ebola-Ausbruch im Süd-Sudan (25.5.04)
Im Grenzbezirk Yambio sind nach Angabe der WHO 19 Fälle des hämorrhagischen Ebolafiebers (EHF) aufgetreten. Vier Patienten seien infolge der Erkrankung bereits verstorben.

Zink zur Unterstützung der antimikrobiellen Therapie bei Pneumonie (24.5.04)
Eine adjuvante Therapie mit 20mg Zink pro Tag beschleunigt die Regeneration bei an Pneumonie erkrankten Kindern.

Unbehandelte Hypertonie als signifikanter Risikofaktor für hämorrhagischen Insult (21.5.04)
Laut einer in „Stroke“ publizierten Studie könnte infolge einer entsprechenden antihypertensiven Therapie die Inzidenz hämorragischer Insulte bei Hypertonikern um ein Viertel reduziert werden.

Effektivität einer Atkins-Diät (19.5.04)
Eine kohlehydratarme und proteinreiche Ernährung scheint für die Gewichtsreduktion effektiver als eine fettarme Ernährung - so das Resultat zweier in den „Annals of Internal Meicine“ publizierten Studien.

Adipositas, Unfallbekämpfung, HIV/AIDS und SARS als Zentralthemen der Jahreskonferenz der WHO (18.5.04)
Der Kampf gegen die Fettleibigkeit ist einer der Schwerpunkte der Jahreskonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die am 17. Mai in Genf begonnen hat.

Olanzapin effektiv zur Behandlung der Schizophrenie (17.5.04)
Eine neue Studie zeigt, dass Olanzapin (Zyprexa®) die Symptome von Schizophrenie wirksam und langfristig bessert.

Pneumoniediagnose bei beatmeten Patienten durch Schnelltest (14.5.04)
Löslicher entzündungsfördernder Rezeptor mit Expression auf Myeloidzellen zur Pneumonie-Diagnose

Duloxetin zur Reduktion der Rezidivrate bei Depressionen (13.5.04)
Eine Placebo-kontrollierte Studie mit mehr als 500 Patienten beschreibt die Effektivität des SNRI Duloxetin zur Reduktion der Rezidivrate bei depressiven Patienten.

Rauchen als Risikofaktor der HPV-Infektion bei HIV-positiven Frauen (12.5.04)
Laut Resultaten einer im „Journal of Infectious Diseases“ publizierten Studie weisen HIV-positive Raucherinnen ein deutlich gesteigertes Risiko einer HPV-Infektion auf.

Entzündliche Darmerkrankung als Risikofaktor einer Thromboembolie (11.5.04)
Eine Studie der Uni-Klinik in Wien beschreibt die entzündliche Darmerkrankung als Risikofaktor für die Entwicklung einer Thromboembolie.

Über drei Millionen Diabetes-Tote pro Jahr (10.5.04)
Laut einer Presseaussendung der WHO sterben jährlich weltweit 3,2 Millionen Menschen an den Folgen von Diabetes

Perkutane Nukleotomie bei Bandscheibenvorfällen als Alternative zur Operation (7.5.04)
Studie bescheinigt hohe Behandlungssicherheit und exzellente klinische Ergebnisse

Calcitriol plus wöchentliches Docetaxel effektiv bei hormonrefraktärem metastasierten Prostatakarzinom (6.5.04)
Calcitriol in hoher Dosierung wirkt zytotoxisch auf Prostatakarzinomzellinien und erhöht die Wirksamkeit von anschließend gebebenem Docetaxel.

Verzögerung der HIV-Progression bei Therapie mit Prednisolon (5.5.04)
Resultate einer im BMC Medicine publizierten retrospektiven Studie lassen vermuten, dass die Einnahme von Prednisolon in einer Verzögerung der HIV-Progression resultieren könnte.

Assoziation zwischen Stillen und Reduktion der neonatalen Mortalitätsrate (4.5.04)
Gestillte Neugeborene sind durch die Muttermilch besser vor Infektionen geschützt als “Flaschenkinder”.

Reduktion fäkaler Inkontinenz-Episoden durch elektrische Stimulation sakraler Nerven (3.5.04)
Mittels der Stimulation von Sakralnerven könnte bei einem Drittel der Patienten die fäkale Kontinenz komplett wiederherstellt werden.