MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2003

MedAustria News von Juli 2003

Forderung nach professioneller Dentalhygienebehandlung in Österreich (31.7.03)
Qualifikation als Grundlage für ethische und effektive Patientenbetreuung

Korrelation zwischen bestimmten HLA-Markern und HIV-Progression (30.7.03)
Bestimmte Antigen-präsentierende Moleküle auf der Oberfläche von Immunzellen scheinen mitverantwortlich für einen schweren oder milden Verlauf der HIV-Infektion zu sein.

Todesursachen bei Personen mit HIV/AIDS in Frankreich (28.7.03)
Die Mortalite-Studie involviert Daten aus 185 französischen HIV-Stationen, in denen im Jahr 2000 über 64.000 Patienten behandelt wurden.

Bruxismus als Stressbewältigungsfunktion des Kauorgans (25.7.03)
Stressreduktion und Bewusstmachung der Stressursachen essentiell in der Behandlung des Bruxismus

Primäre Therapieresistenz bei fast zehn Prozent der HIV-Neuinfizierten in Europa (23.7.03)
Laut einer auf der 2. Konferenz der IAS in Paris präsentierten Studie kann bei knapp zehn Prozent der neuinfizierten HIV-Patienten in Europa zumindest ein therapieresistenter Virenstamm nachgewiesen werden.

EU-Programm gegen Tabak und Erkrankungen der Mundhöhle (22.7.03)
Internationale Arbeitsgruppe legt Fakten- und Massnahmenkatalog vor

Masern-Epidemie in Süditalien (21.7.03)
In Süditalien herrscht auch in diesem Jahr eine Masern-Epidemie. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin rät, vor einer geplanten Reise in das Gebiet den Impfschutz von Kindern und Jugendlichen zu überprüfen sowie gegebenenfalls zu vervollständigen.

Strahlentherapie beim schmerzhaften Fersensporn weist hohe Erfolgsquoten auf (18.7.03)
Ergebnisse einer deutschlandweiten Studie bestätigen hohe Wirksamkeit der Radiotherapie beim schmerzhaften therapierefraktären Fersensporn

Krebsrisiko bei AIDS-Patienten in Italien (17.7.03)
Laut Beobachtungen eines italienischen Wissenschafterteams steigt das Kaposi-Sarkom-Risiko bei Personen mit HIV oder AIDS (PWHA) gegenüber der Allgemeinpopulation um das 1.749fache.

EuroSIDA: Rückgang von Morbidität und Mortalität seit Einführung der HAART (16.7.03)
Die Einführung und die kontinuierliche Verwendung der hochaktiven antiretroviralen Therapie innerhalb der letzten sechs Jahre resultiert in niedrigeren Morbiditäts- und Mortalitätsraten von AIDS innerhalb von Europa.

Schnarchen als unabhängiger Diabetes-Risikofaktor (15.7.03)
Unabhängig von anderen Diabetes Typ 2-Risikofaktoren haben regelmäßig schnarchende Frauen ein mehr als doppelt so hohes Risiko an Diabetes zu erkranken.

Brand-Gefahr im MR-Tunnel durch Induktion im EKG-Kabel (11.7.03)
Radiologen des Instituts für Klinische Radiologie am Universitätsklinikum Münster (H Kugel, C Bremer, M Püschel et al.) berichteten im Rahmen des DRG 2003 in Wiesbaden über eine unterschätzte Gefahrenquelle im MRT.

Positive Assoziation zwischen kindlichen Depressionen und höherem BMI im Erwachsenenalter (10.7.03)
Eine Studie in „Pediatrics“ beschreibt für depressive Kinder ein höheres Risiko im Erwachsenenalter übergewichtig zu werden.

Rauchen steigert das Risiko intrazerebraler Hämorrhagien (9.7.03)
Neben dem gesteigerten Risiko subarachnoidaler Blutungen bei Rauchern ist die Wahrscheinlichkeit intrazerebraler Blutungen bei Tabakkonsum ebenfalls erhöht.

Effiziente Langzeittherapie mit Pravastatin (8.7.03)
Auch bei über achtjähriger Therapie erweist sich - laut aktuellen Auswertungen der LIPID-Studie - der Lipidsenker Pravastatin bei Patienten mit vorausgegangenen kardiovaskulären Ereignissen als sicher und effektiv.

Dreifache Beckenosteotomie bei Hüftdysplasie (4.7.03)
Die nicht entdeckte oder inadäquat behandelte Hüftreifungsstörung im Säuglingsalter führt zu einer Schädigung des Pfannendaches.

Geringere Überlebenszeit bei dementen Patienten nach einem Insult (3.7.03)
Eine dementielle Erkrankung vor oder nach einem Schlaganfall hat einen deutlich negativen Einfluss auf die Überlebenszeit.

„Weißkitteleffekt“ als mitentscheidender Faktor für Diagnose und Kontrolle einer Hypertonie (2.7.03)
Eine Validierungsstudie aus Großbritannien im British Medical Journal bestätigt erneut und eindrücklich die Auswirkungen des "Weißkitteleffekts" beim Blutdruckmessen.

Kein Zusammenhang zwischen Sportgetränken und Zahnerosionen (1.7.03)
Der Einfluss von Sportgetränken auf die Entstehung von Säureerosionen wurde im Rahmen einer US-Querschnittsstudie untersucht.

Transdermales Nikotin ineffektiv als additionale Therapie bei Morbus Parkinson (1.7.03)
Bei Patienten mit idiopathischem Morbus Parkinson erweist eine additionale Therapie mit Nikotinpflastern zur der Reduktion motorischer und affektiver Symptome als ineffektiv.