MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2001

MedAustria News von März 2001

Hypalgetischen Effekt der Körperakupunktur auf die Zahnpulpa (30.3.01)
Die Akunpunktur könnte sich in Zukunft als Alternative zu herkömmlichen analgetischen Verfahren erweisen.

High-Impact-Sport schützt vor Hüftgelenk-Frakturen (29.3.01)
Jogging, Tennis, Badminton oder Step Aerobic sogenannte High-Impact-Sportarten mit hoher Knochenbelastung könnten der Prävention vor Hüftgelenk-Frakturen dienen.

Reduzierte Wachstumshormon-Konzentration bei HIV-Positiven mit Lipodystrophie (28.3.01)
Die basalen und durchschnittlichen Wachstumshormon (GH)-Konzentrationen scheinen bei HIV-infizierten Patienten reduziert zu sein.

Assoziation zwischen Allergie und Refluxkrankheit (27.3.01)
Bei Kindern verursacht eine eosinophile Ösophagitis oft Bauchschmerzen, Schluckbeschwerden, Erbrechen, Gewichtsverlust und eine verzögerte Entwicklung.

Geringe ASS-Dosis effektiv in Kombination mit COX-2-Hemmern (26.3.01)
Bei Patienten mit Herzkreislauf-Erkrankungen und chronischer Polyarthritis oder Arthrose könnte eine Kombinationstherapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) plus COX-2 Hemmer durchaus sinnvoll sein.

Zahngesundheit 14-jähriger in Beziehung zur Schulbildung (23.3.01)
In den westlichen Industrieländern wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten ein allgemeiner Kariesrückgang und eine zunehmende Anzahl von Kindern und Jugendlichen mit naturgesunden Gebissen beobachtet.

Risikoverhalten HIV-Positiver (22.3.01)
Eine Studie von K. Sey and N. Harawa (HIV Epidemiology Program, Los Angeles) analysiert das Risikoverhalten bei 116 Patienten mit akuter HIV-Infektion zum Zeitpunkt der Diagnose und nach 12 Monaten.

Forscher entdecken Schizophrenie-Gen (21.3.01)
Wissenschafter haben eigenen Angaben zufolge ein Gen identifiziert, das an der Entstehung einer besonderen Form von Schizophrenie beteiligt ist.

Diskussion über Zeckenschutzimpfung bei Kindern (20.3.01)
Paul Ehrlich-Institut verlangt neue Studien über FSME-Impfstoff

Alkoholkonsum schädigt Zähne von Jugendlichen (19.3.01)
Auch kohlesäurehältige Getränke führen zu Zahnsubstanzverlust

Belastbarkeit vollkeramischer Seitenzahnbrücken aus neuen Hartkernkeramiken (16.3.01)
Alle untersuchten keramischen Hartkern-Systeme können für dreigliedrige, DC-Zirkon auch für viergliedrige vollkeramische Seitenzahnbrücken eingesetzt werden.

Depressionen können Regulation der Herzfrequenz stören (15.3.01)
Nach einem Herzinfarkt können Depressionen die Regulation der Herzfrequenz beeinträchtigen.

Aspirin möglicherweise zur Prophylaxe des Ovarialkarzinoms (14.3.01)
Eine regelmäßige Einnahme von Aspirin könnte bei Frauen das Risiko reduzieren, an Ovarialkarzinom zu erkranken.

Compliance hat Vorrang bei der Wahl der HIV-Therapie (13.3.01)
HIV-Experten begrüßen neue HIV-Fixkombination Trizivir®

Multifokale Linsenimplantate sind monofokalen überlegen (12.3.01)
Katarakt-Patienten, die ein multifokales intraokulares Linsenimplantat erhalten haben, verfügen über ein signifikant besseres Sehvermögen als Patienten mit monofokalen Linsenimplantaten.

FSME-Impfung bei Kindern (9.3.01)
Impfaktion 2001 ausschließlich mit Impfstoff FSME-IMMUN Inject.

Apgar-Schema weiterhin nützlich bei Neugeborenen (8.3.01)
Dr. Brian M. Casey und Kollegen aus Dallas in Texas prüften anhand von Daten von 151.891 Neugeborenen die Aussagekraft des im Jahr 1952 in New York entwickelte Schema zur Beurteilung des Gesundheitszustands eines Neugeborenen.

Arzneistoffe mit unerwünschten Wirkungen am Gastrointestinaltrakt (7.3.01)
Prof. Dr. Thomas Hohlfeld von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf gab im Zuge seines Referats auf der Pharmacon 2001 in Davos einen Überblick über Nebenwirkungen von Pharmaka auf den GI-Trakt.

Verantwortliches Gen für DiGeorge-Syndrom identifiziert (6.3.01)
Eine Forschungsgruppe vom Baylor College of Medicine in Texas hat mithilfe transgener Mäuse ein Gen identifiziert, das das DiGeorge-Syndrom im Tiermodell auslösen kann.

Hohe Effektivität der Früh-Defibrillation durch Laien (5.3.01)
In zwei nordamerikanischen Untersuchungen konnte eindrucksvoll die Effektivität der frühen Defibrillation durch Laien demonstriert werden.

Amalgam nicht gesundheitsschädlich (2.3.01)
Laut Deutschem Bundesinstitut für Arzneimittel gibt es allergische Reaktionen nur in seltenen Ausnahmefällen.

Jeder Zehnte nimmt nach Diät zu (1.3.01)
Nach einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Institutes unter 1.002 Probanden, haben 60 Prozent derjenigen, die schon einmal eine Diät gemacht haben, bald wieder zugenommen.