MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2001

MedAustria News von Februar 2001

Präoperative Risikoabschätzung und perioperatives Management HIV-infizierter Patienten (28.2.01)
Durch ihre beeinträchtigte Immunabwehr, ungewöhnliche Multimorbidität und umfangreiche Begleitmedikation stellen HIV-infizierte Personen besondere und spezifische Anforderungen hinsichtlich ihrer perioperativen Betreuung.

Kollektives Abspecken für Wohlfühlen, Fitness und einen guten Zweck: die Aktion 'leicht<b>er leben</b>' (27.2.01)
Eine gemeinsame Aktion von ORF und UNIQA soll die Österreicherinnen und Österreicher motivieren, Übergewicht abzubauen und mehr auf Gesundheit und Fitness zu achten.

Niedrig-dosiertes Aspirin zur Reduktion des Präeklampsie-Risikos (26.2.01)
Antithrombotisch wirkende Präparate, vor allem niedrig dosiertes Aspirin, könnten in der Schwangerschaft präventiv gegen Präeklampsie und ihre Komplikationen eingesetzt werden.

Umgekehrter Headgear und Aktivator bei retrudierter unterer Zahnreihe (23.2.01)
Unter bestimmten Voraussetzungen können mit dem umgekehrten Headgear positive Resultate hinsichtlich der Ästhetik erzielt werden.

Geduld beim Einsatz von Antibiotika bei Kindern mit akuter Otitis media (22.2.01)
Einer aktuellen britischen Studie zufolge ist bei Kindern mit akuter Otitis media Abwarten möglicherweise sinnvoller als der direkte Einsatz von Antibiotika.

Hepatitis A-Impfung bei weniger als 200 CD4-Zellen wirkungslos (21.2.01)
Dass der Impferfolg bei immunsupprimierten Patienten oft ausbleibt, ist gut bekannt. Wie schlecht die Ansprechrate auf Hepatitis-A-Impfungen wirklich ist, zeigte eine randomisierte, placebokontrollierte Studie (Dr. C. Kemper et al, UCSD).

Shave-Exzision mit herkömmlichen Rasierklingen (19.2.01)
Mit herkömmlichen Rasierklingen lassen sich bei der Entfernung von Hauttumoren ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.

Wiener Gesundheitsbericht 2000 (16.2.01)
Allergien und Asthma-Erkrankungen nehmen in Österreich zu - bereits jeder fünfte Österreicher bezeichnet sich selbst als Allergiker.

WHO rechnet mit Verdoppelung der Krebs-Inzidenz bis 2020 (15.2.01)
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Prävalenz von Krebserkrankungen in den nächsten zwanzig Jahren weltweit deutlich zunehmen.

Tonsillektomie mittels Radiowellen (14.2.01)
Mittels lokaler Erwärmung durch Radiowellen können Tonsillen schonend verkleinert werden.

Kein Hinweis auf eine Assoziation zwischen Milben- und Katzen-Allergenexposition im Kindesalter und gesteigertem Asthma-Risiko (13.2.01)
Eine Studie im Lancet beschreibt den Einfluss von Milben- und Katzenallergenen für die Entwicklung von Asthma in der Kindheit bis zu einem Alter von sieben Jahren.

Einfluss des Zähneputzens auf die Gingivazytologie (12.2.01)
Mundhygienemaßnahmen mit der Zahnbürste führen zu einer Abschilferung der obersten Epithelschichten, was auf Grund der Verhornung der alveolären Gingiva in der Regel klinisch ohne Folgen bleibt.

Früherkennung der Fissurenkaries in vitro: 3 Methoden im Vergleich (9.2.01)
Vor allem visuelle und laseroptische Methoden erweisen sich in der Kariesfrühdiagnostik im Schmelz als besonders zuverlässig.

Hautkrebsrisiko könnte durch Solarium-Besuche steigen (8.2.01)
Wer regelmäßig ein Solarium besucht, nimmt möglicherweise ein erhöhtes Hautkrebsrisiko in Kauf.

Botulinumtoxin könnte Kindstod verursachen (7.2.01)
Deutsche Wissenschafter vermuten, dass Botulinumtoxin den Plötzlichen Kindstod auslösen könnte.

Im Jahr nach der ersten Wirbelkörperfraktur steigt das Risiko erneuter Vertebralfrakturen (6.2.01)
Postmenopausale Frauen mit Wirbelkörperfrakturen weisen innerhalb des ersten Jahres nach dem Ereignis ein substantiell gesteigertes Risiko weiterer vertebraler Fraktur auf.

Gefährliche FSME-Variante breitet sich nach Westeuropa aus (5.2.01)
Die Letalität einer neuen Variante der FSME aus Osteuropa ist 20mal höher als bei der herkömmlichen Form.

Zytotoxizität von Wurzelkanalfüllmaterialien (2.2.01)
Viele Wurzelkanalfüllmaterialien führen im benachbarten Gewebe zu signifikanten Veränderungen des Zellstoffwechsels.

Verlaufskontrollen und Monitoring bei HIV-Infektion (1.2.01)
Die wichtigsten Laborparameter für die Verlaufsbeurteilung einer HIV-Infektion sind die quantitative Bestimmung der CD4+-Lymphozyten und der HIV-RNA.