MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2000

MedAustria News von Februar 2000

Keine Erhöhung des Risikos gastrointestinaler Nebenwirkungen unter Alendronat (29.2.00)
Eine Osteoporose-Therapie mit Alendronat führt auch bei älteren Frauen mit ehemaligen peptischen Ulzera oder bei gleichzeitiger Administration von NSARs zu keiner Steigerung des Risikos gastrointestinaler Nebenwirkungen.

Steigerung des Mortalitätsrisikos bei Älteren mit niedrigem Körpergewicht (29.2.00)
Ein niedriger Body Mass Index ist bei Personen über 60 mit einem höheren Mortalitätsrisiko assoziiert.

Frühgeburt-Risiko für Frauen mit Parodontitis siebenfach erhöht (29.2.00)
Der Parodontologe Prof. Michael J. Noack von der Universität Köln appellierte auf einer Veranstaltung der Zahnärztekammer in Köln für eine engere Zusammenarbeit zwischen Human- und Zahnmediziner.

Keine Verlangsamung der Alzheimer-Progression bei Hormontherapie (28.2.00)
Die Administration einer Hormonersatztherapie scheint die Progression des milden bis mäßigen M. Alzheimer bei älteren Frauen nicht zu verlangsamen.

Multidisziplinäre Therapie entscheidend bei Anorexia nervosa (28.2.00)
Laut Resultaten einer Langzeit Follow-up-Studie basiert die Prognose für Anorexia-Patienten auf einer Kombination physischer, sozialer und psychosozialer Variablen.

Veränderungen von AIDS-Autopsieresultaten innerhalb der letzten 15 Jahre (28.2.00)
Ein Wissenschafterteam um Dr. Eliezer Masliah analysierte retrospektiv Veränderung von AIDS-Autopsieresultaten zwischen 1982 und 1998.

Forschung zu Acinetobacter baumannii um drei Jahre verlängert (26.2.)
Multiresistente Bakterien haben in den letzten Jahren in den Kliniken dramatisch zugenommen und stellen das Gesundheitssystem vor immense Probleme. Neben den "alten Bekannten" wie Staphylococcus aureus (MRSA) oder Klebsiella pneumoniae ist in den letzten Jahren ein weiterer Erreger hinzugekommen: Acinetobacter baumannii.

Gen-Therapie blockiert HIV-Ausbreitung im Reagenzglas (25.2.00)
US-Wissenschaftern gelang in vitro eine Blockade der Vermehrung von HIV-infizierten Zellen.

Wirkstoffe aus Bäumen gegen HIV und Candida albicans effektiv? (25.2.00)
In den Bäumen Afrikas und Argentiniens haben Wissenschafter zwei Wirkstoffe gefunden, die Aids-Patienten helfen könnten.

Erstmals Gen-Maus mit Parkinson gezüchtet (25.2.00)
US-Forscher der University of California in San Diego und San Francisco haben die ersten gentechnisch veränderten Mäuse gezüchtet, die parkinsonähnliche Hirnveränderungen und Bewegungsstörungen zeigen.

Bei Kombination von Statinen mit Proteasehemmer kommt es zu erheblichen Spiegelveränderungen (24.2.00)
Hyperlipidämien sind eine bekannte Nebenwirkung der Proteasehemmern. Aufgrund möglicher Langzeitfolgen dieser Stoffwechselstörungen sind viele Ärzte deshalb dazu übergegangen, Patienten mit abnormen Fettwerten mit Lipidsenkern zu therapieren.

Überlegenheit der thalamischen Stimulation gegenüber der Thalamothomie bei schwerem Tremor (24.2.00)
Die elektrische Stimulation durch eine in den Thalamus implantierte Elektrode erweist sich bei schwerem Tremor gegenüber der Thalamothomie als effektiver.

Eine jüngst publizierte Studie beschreibt für Patientinnen unter Risedronat ein signifikant verringertes Risiko vertebraler Frakturen nach nur einem Jahr (24.2.00)
Eine im Jänner in "Osteoporosis International" veröffentlichte Studie zeigt, dass Risedronat schnell zu einer signifikanten Reduktion des Risikos neuer vertebraler Frakturen bei Frauen mit postmenopausaler manifester Osteoporose führt.

Alkohol erweist sich für das Ungeborene auch im letzten Trimenon als neurotoxisch (23.2.00)
Der Konsum von Alkohol während des dritten Trimenons führt beim ungeborenen Kind zur Nekrose von Neuronen.

Keine Beeinflussung des Brustkrebsrisikos bei antihypertensiver Therapie (23.2.00)
Resultate einer Fallkontroll-Studie mit über 17.000 Frauen ergeben keine Assoziation zwischen einer anithypertensiver Therapie und einer daraus resultierenden Beeinflussung des Brustkrebsrisikos.

Hohe Effektivität von Docetaxel plus Carboplatin (23.2.00)
Die Kombination mit Docetaxel und einer platinhaltigen Chemotherapie eignet sich zur Primärtherapie bei Patientinnen mit Ovarial-Karzinom oder primärem Peritonealkrebs.

Internationale Forschungsallianz will AMD überwinden (23.2)
WissenschaftlerInnen der Universitätsklinika Regensburg und Bern erforschen in einem neuen Verbundprojekt den Einfluss des Immunsystems auf Netzhauterkrankungen. Anfang Februar kamen die dafür in Bern kultivierten Zellproben in Regensburg an. Nun wird hier in Kooperation mit der Schweizer Studienleitung an einer innovativen Therapie gearbeitet.

Gluten-freie Kost bremst Diarrhoe bei HIV-Infektion (22.2.00)
Die häufig bei HIV-Infektionen auftretende Enteropathie könnte mit einer Gluten-freien Ernährung gebessert und der Gewichtsverlust gestoppt werden.

Prävalenz gastroösophagealer Reflux-Symptome während der Kindheit (22.2.00)
Bis zu 8% aller Kinder leiden unter Symptomen des gastroösophagealen Reflux - weniger als 2,5% werden entsprechend therapiert.

Jährlich 100.000 Krebsfälle in Deutschland durch richtige Ernährung vermeidbar (22.2.00)
Rund ein Drittel aller Neuerkrankungen an Krebs wären bei vernünftiger Ernährung vermeidbar.

Topotecan auch in niedriger Dosierung effektiv (21.2.00)
Topotecan eignet sich auch in niedriger Dosierung zur Behandlung von Patientinnen mit rezidivierendem Ovarialkarzinom die auf eine Chemotherapie mit Platin und Paclitaxel nicht ansprechen.

Malaria-Prophylaxe nur bei jedem Dritten Tropenreisenden (21.2.00)
Laut einer Umfrage des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin nimmt nur ein kleiner Teil der Fernreisenden in Länder mit Malaria-Risiko eine medikamentöse Prophylaxe in Anspruch.

Deutliche Assoziation zwischen Zigarrenrauchen und Krebsmortalität (21.2.00)
Resultate einer prospektive Studie mit über 135.000 Männern ergeben eine strenge Assoziation zwischen Zigarrenrauchen und Mortalität aufgrund verschiedener Karzinomtypen.

Der Pharmamarkt 2016 in Zahlen (21.2.)
Der 2. PMCA-Impuls 2017 stand im Zeichen von Kennzahlen des Pharmamarktes 2016. In der globalen Betrachtung stellte Dr. Frank Wartenberg (QuintilesIMS) insbesondere für den US-Markt, ein beschleunigtes Wachstum fest, während der deutsche Pharmamarkt ein solides Wachstum aufweist.

Roche übernimmt Flatiron Health (21.2.)
Roche übernimmt Flatiron Health, den Marktführer im Bereich von Softwarelösungen von elektronischen Gesundheitsakten (EHR) in der Onkologie, um die branchenweite Entwicklung und Bereitstellung von bahnbrechenden Medikamenten für Krebspatienten zu beschleunigen.

So aktiviert Insulin seinen Rezeptor (21.2.)
knapp 100 Jahre nach der Entdeckung des Insulins konnte ein deutsch-amerikanisches Forscherteam zeigen, wie genau das Hormon seinen Rezeptor aktiviert. Die Ergebnisse und Bilder veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun im ‚Journal of Cell Biology‘.

PROMOTION Früherkennungstest "GynTect": ab sofort auf QPCR-System von Roche Diagnostics durchführbar (21.2.)
Der Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs GynTect[1] kann nun auch auf dem weit verbreiteten PCR-System cobas[2] Z480 Analyzer von Roche Diagnostics durchgeführt werden. Das ermöglichte eine Erweiterung der CE IVD Zulassung (CE Kennzeichnung für In-vitro Diagnostika). Entwickler und Anbieter von GynTect ist das Biotech-Unternehmen oncgnostics GmbH.

Neue Methode verbessert genetische Tests zur Karzinomdiagnose (18.2.00)
Eine neu entwickelte Methode verbessert die Genauigkeit heutiger genetischer Tests zur Diagnose von Dickdarmkrebs, indem sie die beiden Kopien eines Gens, die in jeder Zelle vorhanden sind, voneinander trennt.

Entkoppelung der NO-Synthase führt bei Rauchern zu Arteriosklerose (18.2.00)
Bei Rauchern fördert die NO-Synthase des Endothels, die normalerweise vor Arteriosklerose schützt, durch eine Beschleunigung der Bildung von freien Radikalen, fördert es den Verkalkungsprozess.

Testosteron-Therapie zur Verbesserung der Symptomlage bei HIV-assoziiertem Hypogonadismus (18.2.00)
Mittels einer Testosteron-Therapie kann eine kurzzeitige Verbesserung der hypogonadalen Symptome bei Männern mit symptomatischer HIV-Infektion erzielt werden.

Migräne bei Kindern und Jugendlichen häufig nicht diagnostiziert (17.2.00)
Migräne ist eine relativ häufige - oft nicht diagnostizierte - Ursache für schwere, periodisch auftretende Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen.

Immunzellen könnten bei Rückenmarksverletzungen helfen (17.2.00)
Autoimmune T-Zellen könnten als potentielle neuroprotektive Therapie nach Rückenmarksverletzungen eingesetzt werden.

Auch ohne Gewichtsverlust hat physisches Training einen kardioprotektiven Effekt (17.2.00)
Durch physisches Training kann bei Übergewichtigen auch ohne Gewichtsreduktion die Fitness gesteigert und die Cholesterinwerte verbessert werden.

Diabetes & Körpergewicht bloss Schicksal? (16.2.)
Übergewicht und Adipositas werden weltweit als größtes Gesundheitsrisiko eingestuft - noch vor rauchen - nun wollen ForscherInnen 'Fress-' und Stoffwechsel-Gene identifiziert haben.

Spitäler sollen zur Integrationspolitik beitragen (16.2.00)
Im Rahmen einer neuen Kampagne der Initiative "Der Mensch zuerst - Spitalspersonal gegen Ausländerfeindlichkeit" sollen die Spitäler nun zu "rassismusfreien Zonen" werden.

Keine Reduktion der Hautkarzinom-Inzidenz bei regelmäßiger Administration von Betakarotin (16.2.00)
Resultate der ‘Physicians’ Health Study’ zeigen, dass keine Assoziation zwischen der regelmäßigen Einnahme von Betakarotin und einer reduzierten Hautkarzinom-Inzidenz besteht.

Steigerung des kardialen Risikos bei präklinischer Hypothyreose (16.2.00)
Ältere Frauen mit präklinischer Hypothyreose weisen ein gesteigertes Risiko der Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen auf.

Familienanamnese zur Einschätzung des Schlaganfallrisikos (15.2.00)
Personen mit einem oder mehreren Verwandten ersten Grades mit Insult vor dem 65. Lebensjahr weisen im Vergleich zu jenen ohne Schlaganfällen in der Familienanamnese ein doppelt so hohes Insultrisiko auf.

Schläfrigkeit während des Tages mit höherer Mortalitäts- und Morbiditätsrate assoziiert (15.2.00)
Bei älteren Personen, speziell bei Frauen, ist die Schläfrigkeit während des Tages mit einem gesteigerten Risiko kardialer Morbidität und Mortalität sowie Gesamtmortalität assoziiert.

Adhärenzprobleme als möglicher Faktor für virologisches Versagen in der HIV-Therapie (15.2.00)
Eine JAMA-Studie identifiziert Mechanismen des virologischen Versagens in drei Armen des Trilège-Trials.

PROMOTION ??? Weitmoser Führungslabor findet vom 13.-15. Juni im Stift St. Florian statt (14.2.)
Nach seiner von allen Teilnehmern mit der Bestnote ausgezeichneten Premiere 2017 und dem 2018er Labor öffnet das Weitmoser Führungslabor 2019 für ÄrztInnen seine Tore mit der Absicht, noch mehr für das praktisches Führungswissen zu tun: Termin: Donnerstag, 13. Juni, 17.00 Uhr bis Samstag, 15. Juni, 13.00 Uhr im Stift St. Florian/ OÖ

Zwei Genmutationen steigern das Risiko venöser Thromboembolien während der Schwangerschaft (14.2.00)
Mutationen in den für Faktor V und Prothrombin kodierenden Genen sind mit einem gesteigerten Risiko venöser Thromboembolien während Schwangerschaft und Puerperium assoziiert.

Keine Reduktion der Osteoarthritis-Prävalenz unter Hormonersatztherapie (14.2.00)
Resultate einer deutschen Studie lassen vermuten, dass zwischen der Entwicklung einer Osteoarthritis und der Hormonersatztherapie keine Assoziation besteht.

Hohe Depressions-Prävalenz bei Insult-Patienten (14.2.00)
Mehr als ein Drittel aller Schlaganfall-Patienten leiden unter Depressionen.

Zahnärztliche Eingriffe bei Patienten mit diagnostiziertem Myokardinfarkt oder instabiler Angina pectoris (11.2.00)
Eine neue japanische Studie belegt die grundsätzliche Verträglichkeit eines zahnärztlichen Eingriffs bei Patienten mit stattgefundenem Myokardinfarkt oder instabiler Angina pectoris.

Neue Therapie gegen Schuppenflechte (11.2.00)
Nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode des Forschungszentrums Karlsruhe überzeugt bei klinischer Studie.

Enzym von Algen und Beuteltieren zur Melanom-Prophylaxe (11.2.00)
Photolyase repariert die DNS nach dem Sonnenbad.

Promotion: Die Allergiesaison 2019 hat begonnen (11.2.)
Pollenallergiker sollten sich bereits auf die Allergiesaison 2019 vorbereiten. Die heurige Saison hat begonnen, ein erster Höhepunkt wird für Mitte Februar erwartet. Besonders die sogenannten Frühblüher Hasel und Erle stehen in den Startlöchern und belasten Betroffene schon früh.

Testosteron plus Muskeltraining zur Gewichtssteigerung bei HIV-infizierten Männern (10.2.00)
Bei HIV-positiven Männern mit niedrigen Testosteronwerten und kontinuierlich sinkendem Gewicht kann durch physisches Training und Testosteronsupplimierung eine Steigerung der Körpermasse und der Muskelkraft erzielt werden.

Viren steigern das Risiko kardialer Erkrankungen (10.2.00)
Chronische Herpes simplex Typ I- oder Chlamydia pneumoniae-Infektionen könnten zur Steigerung des Risikos der Entwicklung kardialer Erkrankungen beitragen.

Ziagen® plus Combivir® effektiv bei einfachem Dosierungsschema (10.2.00)
Auf der 7th Conference on Retroviruses and Opporunistic Infections wurde eine Studie bezüglich Effektivität, Sicherheit und Dosierungschemata von Ziagen® (Abacavir) plus Combivir® (AZT/3TC) im Vergleich zu Indinavir plus Combivir® präsentiert.

Neuer Biomarker für Kolorektales Karzinom entdeckt (10.2. )
Berliner und Grazer Wissenschaftler können die Wirkung eines Anti-Tumor-Medikaments auf Krebszellen im Labor prognostizieren. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications publiziert.

Bessere Blutdruckkontrolle bei in Behandlung befindlichen Hypertonikern könnte Insultinzidenz reduzieren (9.2.00)
Ein hoher Prozentsatz an Schlaganfällen bei pharmakologisch therapierten Hypertonikern könnte laut einer Fallkontroll-Studie in ‘Stroke’ durch eine inadäquate Blutdruckkontrolle erklärt werden.

Glaxo Wellcome beantragt in der EU und den USA die Zulassung der ersten Dreifach-Kombinationstablette (9.2.00)
Eine moderne HIV-Therapie nach dem HAART-Konzept (Highly Active Antiretroviral Therapy) sollte nicht nur wirksam, sondern auch compliancefördernd sein (CHAART = Compact HAART).

Akustische Stimulation als Wachstumsinhibitor von Tumorzellkulturen (9.2.00)
In der Freiburger Universitätsklinik für Tumorbiologie wurden in einem Pilotversuch Krebszellkulturen eines Lungenkarzinoms (LXFL 529c) in vitro erfolgreich mit Klängen beschallt.

Zwischen Schockstarre und Flucht (9.2.)
ForscherInnen des Friedrich Miescher Institute for Biomedical Research (FMI) und der Universität Basel haben zwei Zelltypen im Mandelkern des Gehirns identifiziert, die eindeutige aber unterschiedliche Furchtreaktionen auslösen. Ein Zelltyp löst die Schockstarre, der andere die Flucht aus.

Der Hilferuf der T-Zellen (9.2.)
Kurz nach einer Virusinfektion schwärmen unzählige Killerzellen aus, um befallene Körperzellen aufzuspüren und zu töten. So verhindern sie sehr effektiv, dass sich die Erreger weiter ausbreiten können. Ein internationales Forscherteam hat nun einen wichtigen Mechanismus zur Rekrutierung dieses Heeres aufgeklärt.

Funktion des Duftrezeptors im Herzen aufgeklärt (8.2.)
In menschlichen Herzmuskelzellen haben ForscherInnen erstmals die Funktion von Riechrezeptoren aufgeklärt, die auch in der Nase vorkommen. Einer der Rezeptoren reagiert auf Fettsäuren, die sich gehäuft im Blut von Diabetikern finden. Aktiviert eine Fettsäure den Rezeptor reduzieren sich Herzfrequenz und Herzkraft.

Keine Assoziation zwischen HAART und koronaren Erkrankungen (8.2.00)
Auf der 7th Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections wurden Studien präsentiert, die eine Assoziation zwischen HAART und dem Risiko der Entwicklung koronarer Erkrankungen widerlegen.

Pfizer übernimmt Warner-Lambert (8.2.00)
Mit dem Zusammenschluss von Pfizer und Warner-Lambert entsteht der zweitgrößte Pharmakonzern der Welt.

Steigerung des Brustkrebsrisikos bei Hormonersatztherapie mit Progestin (7.2.00)
Die additionale Administration von Progestin zur Hormonersatztherapie steigert das Risiko der Entwicklung eines Mammakarzinoms substantiell.

Wenig Fett und vegetarische Diät zur Reduktion von PMS-Symptomen (7.2.00)
Die Konsumation von wenig Fett und einer vegetarischen Diät könnte Länge und Intensität menstrueller Krämpfe und anderer prämentrueller Symptome reduzieren.

Bilaterale Pallidotomie effektiver zur Reduktion der Gesamt-Symptomlage bei M. Parkinson (7.2.00)
Im Vergleich zur unilateralen Pallidotomie erweist sich die bilaterale als effektiver in der Reduzierung aller schweren Symptome des M. Parkinson - Beeinträchtigungen der Sprache treten jedoch häufiger auf.

Lohnsteigerungen erhöhen Arbeitszufriedenheit nur kurzfristig (6.2)
Nach einer Lohnerhöhung fühlt man sich am Arbeitsplatz wohler besonders, wenn man mehr verdient als die KollegInnen. Doch diese Wirkung auf die Arbeitszufriedenheit ist nur vorübergehend und lässt nach einer gewissen Zeit wieder nach. Zu diesem Schluss kommen zwei Ökonomen der Universität Basel in einer Studie in der Fachzeitschrift "Journal of Economic Behavior & Organization".

Niedriger HIV-Blutspiegel reduziert das Übertragungsrisiko (4.2.00)
HIV-infizierte Personen mit niedrigem HIV-Blutspiegel übertragen seltener die Infektion auf ihre heterosexuellen Partner.

Apomorphin über Rezeptoren im Gehirn bei erektiler Dysfunktion wirksam (4.2.00)
Das erste zentral wirksame Medikament gegen erektile Dysfunktion steht kurz vor der Markteinführung.

Ursprung des HI-Virus bis 1930 zurückverfolgt (4.2.00)
Mit zwei per Computer simulierten Mutationsmodellen gelang US-Wissenschaftern die Datierung des HIV-Ursprungs bis in das Jahr 1930.

Absetzten des HIV-Proteaseinhibitors kann zur Verbesserung einiger Lipidparameter führen (3.2.00)
Die Umstellung einer HIV-Kombinationstherapie mit Proteasehemmer auf eine mit einem nicht nukleosidischen Reverse Transkriptase Inhibitor kann zu kurzzeitigen Verbesserung einiger Lipidparameter führen.

Osteoporose bei Therapie mit Proteaseinhibitoren (2.2.00)
HIV-infizierte Männer unter Proteaseinhibitoren weisen ein doppelt so hohes Risiko der Entwicklung einer Osteoporose oder Osteopenie auf als jene Patienten, die keine Proteaseinhibitoren erhalten.

Inzidenzanstieg von Typ-I-Diabetes (2.2.00)
Bis zum Jahr 2010 wird die Inzidenz des Insulin-abhängigen Diabetes in vielen Ländern auf 30 pro 100.000 ansteigen.

Clarithromycin effektiv bei chronischer Sinusitis (2.2.00)
Neue, auf der 5th Conference on Macrolides, Azalides, Streptogramins, Ketolides and Oxazolidinones präsentierte Studienresultate, unterstützen die Rolle von Clarithromycin in der Modulierung eines immunologischen Response.

Azithromycin effektiv bei Rosacea (1.2.00)
Die orale Administration des Makrolids Azithromycin erweist sich in der Therapie der Rosacea als sicher und effektiv.

Testosteron könnte die Plaque-Produktion bei M. Alzheimer reduzieren (1.2.00)
Bei Tierversuchen konnte nach der Administration von Testosteron eine Reduktion der Produktion von Beta-Amyloid-Proteinen registriert werden.

Nevirapin zur Risikoreduzierung der HIV Übertragung auf Neugeborene (1.2.00)
Nevirapin erweist sich als effektiv in der Minimierung des HIV-Transmissionsrisikos von Mütter auf Kinder.