MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

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Frage der Woche

Der Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker hat als Lösung für den Mangel an Bewerbern für Kassenplanstellen gefordert, das Wahlarzt-System in der heutigen Form abzuschaffen und die Ärzte so in die Kassenplanstellen zu zwingen. ÖVP Gesundheitssprecherin Korosc - wie Hacker in keinem medizinischen Beruf ausgebildet oder tätig - fordert hingegen, man müsse Kassenstellen attraktiver machen. Die NEOS fordern überhaupt, dass PatientInnen, die nicht rasch genug einen Termin in einer Kassenordination erhalten, von der Sozialversicherung das volle Honorar für WahlärztInnen erstattet erhalten. Wie sehen sie das?

Herr Hacker hat vollkommen recht, weg mit den Wahlärzten, das ist 2-Klassenmedizin in Reinkultur!
Das Problem ist durchaus realistisch und vor allem ein soziales, aber solange es keine Kassen-Vertragsgarantie für JungärztInnen gibt, muss man denen ja auch eine Arbeitsmöglichkeit anbieten!
Einerseits verstehe ich ja, dass man die Gesundheitsversorgung sicherstellen muss, gleichzeitig sind aber manche Aspekte von Kassenverträgen, etwa Öffnungszeiten oder die grottenschlechten Scheinwerte, ein wichtiger Grund, dort muss man ansetzen!
Als WahlärztIn finde ich den NEOS-Vorschlag optimal, denn der trifft die wahren Schuldigen - würden die Kassen uns ausreichend Stellen zu fairen Bedingungen bieten, gäbe es die Diskussion nicht!
Das ist doch verkappter Kommunismus, hier geht es um die freie Berufsausübung Selbstständiger, und ohne Wahlärzte gäbe es nur noch Privatordinationen, die sich dann wirklich nur noch Reiche leisten können und die Ambulanzen wären noch frequentierter als ohnehin schon! Aber vielleicht liegt es ja daran, dass Herr Hacker sein Leben lang Beamter war...
Ich sehe das ganz anders, nämlich: (Bitte angeben!)

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