MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

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Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Frage der Woche

Die neue türkis-blaue Bundesregierung plant eine Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger in Österreich. Insbesondere sollen die 9 Landeskrankenkassen in einer einzigen ÖKK zusammengeführt werden, von derzeit unglaublichen 21 Trägern sollen lediglich 5 übrigbleiben - die Regierung erhofft sich dadurch ein erhebliches Einsparungspotenzial. Was meinen Sie dazu?

Ich halte gar nichts von dieser Idee, alle derzeit existierenden SV-Träger haben ihre Berechtigung und ihr spezielles Angebot, auch wenn Österreich ein kleines Land ist.
Das geht meiner Meinung nach ins leere, hat doch eine von ausländischen ExpertInnen erstellte Studie belegt, dass hier so gut wie kein Einsparungspotenzial liegt und die SV-Träger im internationalen Vergleich mit schlanken Strukturen und minimalen Verwaltungskosten bestens wirtschaften!
Davon halte ich wenig, da dadurch die Träger, die bisher gut gewirtschaftet haben, bestraft werden.
Ich kann mir gut vorstellen dass alleine durch das Einsparen redundanter, politisch besetzter Managementposten und Stabsfunktionen ein gewisses Einsparungspotenzial besteht, aber ob das signifikant ist bezweifle ich.
Eine Zusammenlegung mit einheitlichen Leistungen, Selbstbehalten und Tarifen bringt sicher neben Einsparungen auch höhere soziale Gerechtigkeit.
Für mich geht der Ansatz in die falsche Richtung, ich hielte bei festgelegtem Mindest-Leistungsspektrum eine freie Wahl der Sozialversicherung und die damit einhergehende Konkurrenz zwischen den Trägern für die interessantere Perspektive.
Ich sehe das ganz anders, nämlich: (Bitte angeben!)

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