MEDAUSTRIA NACHRICHTEN
Untersuchungen an 105 Fällen von Nachblutungen nach Tonsillektomie
Die Tonsillektomie-Nachblutung ist eine gefürchtete Komplikation in der häufig durchgeführten HNO-Chirurgie.
ESC Congress 2010
Von 28.8.-1.9.2010 fand der ESC Congress 2010, der bedeutendste kardiologische Kongress Europas, in Stokholm statt.
Einmal Gefäßpatient – immer wieder Gefäßpatient?!
REACH-Studie belegt: Durchblutungsstörungen bestimmen das Gefäß-Risiko
Leitlinien für die Zahnimplantologie
DGI will den sicheren Therapiekorridor beschreiben
Hilft Spiritualität im Umgang mit Krankheit?
Tagung am 9./10. September 2010 erörtert Forschung über Spiritualität und deren Relevanz für Gesundheit
PUMa-Zellforscher identifizieren neuen Biosynthese-Mechanismus
Wissenschaftler der Philipps-Universität Marburg (PUMa) haben einen Mechanismus aufgeklärt, der Zellen höherer Lebewesen in die Lage versetzt, Enzyme mit Eisen-Schwefel-Zentren herzustellen.
Selbstbestimmt über das Lebensende entscheiden
Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer wollen selbstbestimmt entscheiden, wann sie ihr Leben beenden wollen.
Die Ergebnisse der neuen Studie „Jugendsexualität 2010“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung liegen vor.
Jugendsexualität heute: Sexuelle Aktivitäten gehen zurück - Verhütung so gut wie nie zuvor
Ultra-Marathons können das Herz schädigen
Ultra-Langstrecken-Läufe können den Herzmuskel schädigen, auch bei Spitzenathleten.
Der Entstehung depressiver Störungen auf der Spur
Eine neue Hypothese zur Entstehung depressiver Störungen geht davon aus, dass eine Veränderung neuronaler Plastizität einen wichtigen Beitrag in der Entstehung der Störung darstellt.
Wenn Hepatitis-B-Viren sich verstecken
Gießener Virologen koordinieren deutsch-afrikanische Studie zu okkulten Hepatitis-B-Virus-Infektionen in Afrika –Verbesserung des Impfstoffes als Ziel
Neue interdisziplinäre Arbeitsgruppe "Ernährung und Zahnmedizin“ gegründet
"Ernährung und Zahngesundheit“ – dieses Thema hat kürzlich erstmals Fachleute aus Ernährungswissenschaft, Ernährungsmedizin und Zahnmedizin mit dem Ziel gemeinsamer und einheitlicher Empfehlungen zusammen geführt.
Alle Gene auf einmal
Neue Methodik der Genomanalyse identifiziert Gendefekt bei seltener Erkrankung - Fehlender Protein-Anker als Ursache für geistige Behinderung bei Mabry Syndrom
IQWiG-Update-Recherche zu KHK-Leitlinien
Vorbericht veröffentlich: Aktuelle Empfehlungen zeigen möglichen Änderungsbedarf bei DMP
Weniger Herzschläge verringern bei Herzschwäche das Infarkt-Risiko
Der Wirkstoff Ivabradin reduziert die Herzfrequenz und verringert damit signifikant die gefährlichen Folgen einer Herzinsuffizienz
Blut-Harnstoff-Test verbessert Risikoabschätzung bei stabiler Herzschwäche
Für Patienten mit stabiler Herzinsuffizienz ist B BUN) ein starker und unabhängiger Parameter zur Risikoabschätzung der Sterblichkeit
Ausdauertraining hilft Senioren mit Herzschwäche
Auch alte Menschen mit chronischer Herzschwäche profitieren von körperlichem Ausdauertraining.
Neuer Marker schließt Herzinfarkt rasch aus und verringert Kosten für Notfallstation um 30 Prozent
Deutschen Gesellschaft für Kardiologie sendet zu den Ergebnissen der Brustschmerz-Studie vom Europäischen Kardiologenkongress in Stockholm aus
Biohybride Systeme - Zellbasierte Testverfahren als Alternative zu Tierversuchen
In-vitro-Testplattform zur Unterstützung der Wirkstoffentwicklung und Therapieevaluierung für Herzerkrankungen und kardiovaskuläre Erkrankungen
Starke Schmerzmittel: Ärzte sind unsicher
80 % verordnen Opioide, nur wenige wissen genau Bescheid
Studie zur Altersblindheit überrascht Mediziner
Eine neue Studie am Universitätsklinikum Bonn zur altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) hat zu einer überraschenden Entdeckung geführt
"Live-Schaltung" zum schlagenden Herzen
Max-Planck-Wissenschaftler haben mit der Magnetresonanz-Tomografie Organe und Gelenke in Echtzeit "gefilmt“
Migräne-Auslöser auf der Spur
Wissenschaftler identifizieren beteiligte Gen-Variante
Proteinfabriken im Winterschlaf
Hungernde Bakterien überleben dank Energieeinsparungen
Deutsche Arteriosklerose-Studie: Dicke Kinder haben schlechte Karten
Übergewicht und Fettleibigkeit führen bereits im frühen Kindesalter zu ausgeprägten Stoffwechsel-Veränderungen und generalisierten Gefäßschäden als Frühform einer Arteriosklerose.
Wie pflegt und versorgt man Menschen mit Demenz gut?
Jahrestagung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Standort Witten zeigt Forschungslücken auf
Forscher wollen völlig neue Art der Operationsmikroskopie entwickeln
Hirnchirurgen sollen so künftig während des Eingriffs gesundes von krankhaftem Gewebe genau unterscheiden können
Atemwegsstents, die nicht verrutschen
Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB wollen in Kooperation mit Ärzten des Lungenzentrums Klinik Schillerhöhe Luftröhrenstents so beschichten, dass sie in das umgebende Gewebe einwachsen.
Prämierte Studie: Arterienverkalkung verdoppelt das Sterberisiko
Die meisten Patienten ahnen nichts, und doch sind sie schwer krank:PAVK verdoppelt das Risiko eines vorzeitigen Todes und schwerer Herz-Kreislauf-Vorfälle wie Herzinfarkt und Schlaganfall.
Auch sehr alte Patienten profitieren von implantierbaren Defis
Auch sehr alte Patienten mit schweren Herzproblemen profitieren von implantierbaren Cardioverter Defibrillatoren (ICD) und der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT).
EKG ermöglicht Prognoseabschätzung bei Patienten mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung
Bestimmte Ergebnisse eines Elektrokardiogramms (EKG) ermöglichen bei Patienten mit Verdacht auf Herzmuskelentzündung („Myokarditis“) eine Prognose des Krankheitsverlaufes
Neue Bio-Marker verbessern Voraussage des akuten Nierenschadens bei Herzschwäche-Patienten
Aufgrund aktueller Daten muss angenommen werden, dass neue Biomarker die Voraussage des akuten Nierenschadens bei Herzinsuffizienz (HI)-Patienten deutlich verbessern können“, so Professor Dr. Günter Breithardt (Münster) auf dem Europäischen Kardiologenkongress.
Defizit an sozialen Beziehungen wirkt depressionsverstärkend
Freundschaften und enge soziale Kontakte können vor Depressionen schützen.
Unvorteilhafter Lebensstil als Kopfschmerz-Prädiktor
Auswertungen der HUNT-Studie zeigen eine Assoziation zwischen Lifestyle-Faktoren wie Übergewicht, Rauchen oder körperliche Inaktivität und einer gesteigerten Prävalenz rezidivierender Kopfschmerzen bei Jugendlichen.
ärzteservice und AlphaPool kooperieren in Zukunft
Markführer stärkt seine Vertriebskraft ärzteservice-Produkte nun auch über AlphaPool-Partner zu beziehen
Wiener Grüne fordern Kontrollamts-Prüfung des AKH
GrünInnen kritisieren "katastrophale Zustände" für Hebammen im Wiener AKH.
MedUni Wien Studie klärt Ursachen des akuten Nierentransplantatversagens
Bei rund einem Viertel aller Nierentransplantationen von verstorbenen Organspendern funktioniert das Transplantat nicht sofort, es entsteht ein akutes Transplantatversagen.
Mangel an Rheumatologen gefährdet rechtzeitige Therapie
Rheumatische Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln
Ultraschallmediziner tagen in Mainz
Experten erörtern neueste Fakten und Fortschritte
Chromatin-modifizierendes Enzym beeinflusst Asthma
Zwei Forschungsgruppen der MedUni Wien haben jetzt in einem Modellversuch nachweisen können, dass ein bestimmtes Enzym maßgebliche Auswirkung auf die Entzündungsentstehung bei Asthma hat.
DEGRO zu Hirnmetastasen bei Brustkrebs
Mit Strahlentherapie die Lebensqualität verbessern
Buchrezension: Psychotherapie der Essstörungen
Dieses Buch vermittelt Verständnis für die Hintergründe und Möglichkeiten gängiger Therapieverfahren von Eßstörungen.
Buchrezension: Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie
Alles in einem Band - der Standard in der HNO-Heilkunde in neuer Auflage
Vorteile von Rupatadin vs. Levocetirizin bei saisonaler allergischer Rhinitis
Laut Resultaten einer in „Archives of Otolaryngology – Head and Neck Surgery“ publizierten Studie ist bei Patienten mit saisonaler allergischer Rhinitis eine Behandlung mit Rupatadin (Rupafin®) aufgrund des besseren Effizienz- und Sicherheitsprofil im Vergleich zu Levozetirizin die bessere Wahl.
Weniger stationäre, mehr ambulante Behandlungen seit Einführung der HAART
Eine dänische Studie hat ergeben, dass HIV-Patienten seit der Einführung der hoch aktiven antiretroviralen Therapie (HAART) seltener im Krankenhaus behandelt werden müssen, im Speziellen in infektiologischen Abteilungen - Gleichzeitig nahm die Zahl der Besuche bei niedergelassenen Ärzten bzw. in ambulanten Behandlungszentren zu.
Sicherheit von Herpes-Medikamenten während des ersten Schwangerschaft-Trimesters
Resultate eine dänische Studie lassen vermuten, dass eine antivirale Therapie mit Acyclovir oder Valacyclovir während der ersten Schwangerschaftsmonate mit keiner Steigerung des Risikos schwerer Geburtsdefekte assoziiert ist.
Pharmazeuten von eigener Schlüsselrolle überzeugt
Neue internationale Studie zeigt die Bedeutung von Pharmazeuten bei der Verbesserung der Gesundheit von Patienten
FPÖ-Karlsböck: Neues Ärztegesetz vernichtet Wohnsitzärzte!
Schwerer Schlag gegen freiwillige ärztliche Tätigkeit
Arbeiterkammer: Der gehobene Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege kann Pflegebedarf feststellen
AK-NÖ Vizepräsidentin Adler warnt vor Verwechslung: DGKP sind keine Arzt-HelferInnen
Oberhauser: Gruppenpraxen garantieren noch bessere medizinische Versorgung
Bessere Nahversorgung - längere Öffnungszeiten - Entlastung der Spitalsambulanzen
Engpass bei Elternberatung in Deutschland durch Gendiagnostikgesetz
FMF für zügige Ärztequalifizierung zur Patientenversorgung
Bessere Versorgung in der Schwangerschaft
Mit AnyCare ProMama Frühgeburten vermeiden
Wendepunkt der Musik in der Therapie und Medizin
Weltkongress für Neuromusikwissenschaft in Salzburg
Männergesundheit: Münster bleibt Vorreiter in der Ausbildung von Andrologen
Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie (CeRA) erneut als Ausbildungszentrum ausgezeichnet
Frühe Magenoperation bei Diabetes Typ 2 erhöht Chance, auf Insulin zu verzichten
Magenverkleinerungen, wie sie bei Operationen an Übergewichtigen durchgeführt werden, wirken antidiabetisch: Operierte Typ-2-Diabetiker konnten nach dem Eingriff völlig oder teilweise auf Diabetes-Medikamente verzichten.
Depression: Forscher finden "Euphorie-Schaltkreis"
Durch Auswertung historischer Hirnoperationen hat ein internationales Forscherteam eine mögliche neue Zielstruktur zur Behandlung von Depressionen identifiziert.
Schwere Folgen von Schwangerschaftsdiabetes vermeiden
Frauen mit Schwangerschafts- oder Gestationsdiabetes (GDM) werden in Deutschland unzureichend betreut.
Erinnerungsprozesse sichtbar machen
Regensburger Forscher weisen Zusammenhang zwischen Gehirnwellenaktivität und Vorgängen des „erinnerungsbedingten Vergessens“ nach.
Zwischen strategischer Herausforderung und praktischer Notwendigkeit
Forschungsgruppe der Hochschule Osnabrück führt bundesweite Untersuchung zur strategischen Ausrichtung von Krankenhäusern durch und erstellt Handlungskonzept
Effektivität der endoskopischen Laserpolypektomie zur Behandlung der Polyposis nasi
Eine auf der 81. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie präsentierte Studie beschreibt die Effektivität der minimal-invasiven Laserpolypektomie in Kombination mit Beclomethasone-Nasenspray als Therapieoption bei rezidvierender Polyposis nasi.
Assoziation zwischen Insulinresistenz und Pathologie der Alzheimer’schen Erkrankung
Auswertungen der Hisayama-Studie lassen vermuten, dass Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes Risikofaktoren für die Entstehung von Alzheimer-Plaques im Gehirn darstellen.
Gelenke reparieren statt künstlich ersetzen
Arthrose ist mehr als ein Gelenkverschleiß im Alter
West-Nil-Virus - Verdachtsfälle in Europa
Die MA15 berichtet in einem Schreiben von 20 Infizierten in Griechenland, die klassischen Reisegebiete seien jedoch nicht betroffen.
Identitätsprüfung via E-Card-System
Die Ärztekammer teilt mit: Abrechnung auch bei Nicht-Nachweis zulässig
Keine Fürsorgescheine mehr
E-Card für Sozialhilfeempfänger
Verpflichtende Haftversicherung - Rahmenbedingungen ab 2011: aktuell kein Handlungsbedarf
Wie bereits berichtet, wird es ab August 2011 im Zuge des Ärzte GmbH-Gesetzes für Ärztinnen und Ärzte eine Verpflichtung zur Haftpflichtversicherung geben.
Ärzte GmbH-Gesetz in Kraft getreten
Texte stehen auf der Website der Wiener Ärztekammer zum Download zur Verfügung
WKÖ-Gleitsmann für Gesundheitsmanagement statt reiner Leistungsverrechnung
Chronische Krankheiten: Von einer institutenorientierten Finanzierung hin zu einer patientenorientierten Versorgung
Ärztekammer verwehrt sich gegen Diskriminierung von Übergewichtigen
Dorner fordert "konstruktive Vorschläge zur Unterstützung beim Abnehmen statt Beleidigungen und Stigmatisierung"
Ultraschall erkennt frühe Mammakarzinome:
Brustkrebsdiagnostik besser als durch Tasten und Röntgen alleine
Neue Hilfe bei chronischen Kopfschmerzen
Botulinumtoxin zeigt Wirkung bei Patienten mit chronischer Migräne
Spezielles Enzym schützt Zellen vor Ablagerungen
Mechanismus wirkt bei Infektion und Entzündung
Magenkrebs: Bakterien passen sich an Menschen an
MHH-Forscher klären Evolution einer bakteriellen Injektionsspritze auf
Vaskulitiden – wenn Blutgefäße sich entzünden
Wie sich die schleichende Autoimmunerkrankung kontrollieren lässt
HTA-Bericht: Infektionsschutz beim Einsatz künstlicher Kniegelenke
Das DIMDI hat einen neuen HTA-Bericht (Health Technology Assessment) veröffentlicht: Darin untersuchen die Autoren, ob Hygienemaßnahmen und Antibiotika vor Infektionen beim Einsatz künstlicher Kniegelenke schützen.
Neuer Ansatzpunkt für Krebsmedikament entdeckt
TUMünchen-Forscher zeigen Wippbewegung bei Antistress-Protein Hsp90
Lipidperoxide: Besser als ihr Ruf
Lipidperoxide in der Zelle bedeuteten bisher nichts Gutes, da sie vor allem in Zusammenhang mit neurodegenerativen Krankheiten und zellulärem Stress gebracht wurden.
Händedesinfektion schützt besser vor Darminfektionen und Erkältungen als erwartet
Die Desinfektion der Hände am Arbeitsplatz schützt nachweisbar vor weit verbreiteten und wiederkehrenden Masseninfektionen.
"Empfehlungen zur Weiterentwicklung der ambulanten Universitätsmedizin in Deutschland“ konstatieren Stillstand im Bereich der Zahnmedizin
DGZMK-Präsident Hoffmann: "Kritik des Wissenschaftsrats bedeutet eine schallende Ohrfeige für Gesundheits- und Kultur-Politik"
Fleischesser schreiben Tieren wenig menschliche Emotionen zu
Im Vergleich zu Veganern und Vegetariern schreiben Fleisch essende Menschen Tieren weniger menschliche Emotionen zu.
IFT-Moleküle transportieren "Frachtgut" an Ort und Stelle
Mainzer Neurobiologen identifizieren und lokalisieren Transportmoleküle in Zellen der Netzhaut
Ärztekammer warnt vor Folgen des Burn-outs bei Ärzten
Bis zu 50 Prozent der Ärztinnen und Ärzte gelten als burn-out-gefährdet, bis zu ein Fünftel zeigt bereits Symptome von Burn-out. In kürzlich erfolgten Umfragen meinte bis zu einem Drittel der Befragten, den Arztberuf rückblickend nicht mehr ergreifen zu wollen. Und mehr als die Hälfte gab an, am Ende des Tages "völlig erledigt" zu sein. Auf diese dramatischen Zahlen verwies der Präsident der Wiener und der Österreichischen Ärztekammer, Walter Dorner, bei einer Podiumsdiskussion gestern, Freitag, Abend, im Rahmen der diesjährigen Gesundheitsgespräche des Europäischen Forums Alpbach.
WKÖ-Gleitsmann: 'Acht Jahre sind genug!'
E-Medikation endlich österreichweit umsetzen
Vergleichbare Effizienz von Frovatriptan und Zolmitriptan bei Migräneattacken
In einer Studie unter Alltagsbedingungen hat sich Frovatriptan bei Migräneattacken als ähnlich schnell und gut wirksam wie Zolmitriptan erwiesen.
Schlechtere Resultate nach Transplantatnephrektomie vor Re-Nierentransplantation
Laut Resultaten einer auf dem 127. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie präsentierten Studie führt eine vorausgehende Transplantatnephrektomie bei Retransplantation zu einer verzögerten Transplantatfunktion, erhöhten Immunogenität und einem schlechteren Transplantatüberleben.
Effektivität von einmal täglich verabreichtem Tacrolimus nach Lebertransplantation
Eine auf dem 23. International Congress of the Transplant Society (ICTS) präsentierte Studie beschreibt Sicherheit und Langzeiteffektivität einer einmal täglichen Tacrolimus-Einnahme nach einer Lebertransplantation.
Neue Diagnosemethoden für Online-Rollenspielsucht
Das Thema "Online-Rollenspielsucht“ ist noch relativ neu und weitgehend unerforscht.
130 Nährstoffangaben für 15.000 Lebensmittel
Max Rubner-Institut bringt Licht in den Lebensmitteldschungel
Chemiker gelingt erstmals die Herstellung des synthetischen Cannabis-Wirkstoffes
Tetrahydrocannabinol (THC), der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze, könnte mittlerweile in vielen medizinischen Bereichen Anwendung finden: in der Krebstheraphie, bei der Behandlung vom Multipler Sklerose oder bei chronischen Schmerzen.
Elektroden entlarven Tumore
Direkte potentiometrische Bestimmung der Sialinsäurekonzentration auf Zelloberflächen – ein neuer Weg zur Tumordiagnostik?
Wichtiger Schritt zum Verständnis der Entstehung von Asthma
Mainzer Forscher veröffentlichen neue Erkenntnisse in der Asthma-Forschung
Vererbbare Genveränderungen bei Leukämie im Kleinkindesalter
Freiburger Forscherteam entdeckt Genveränderungen, die zu Entwicklungsstörungen und Leukämie führen. Die Ergebnisse wurden in der renommierten Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlicht.
MS: Neue Therapiemöglichkeit entdeckt
Forscher machen sich Autoimmunität zunutze
Diabetes und Depression in Kombination ist gefährlich
Menschen mit Depressionen haben ein erhöhtes Risiko, an der Zuckerkrankheit Typ-2-Diabetes mellitus zu erkranken.
Implantatversagen durch Nanokorrosion:
Empa-Forschende klären, warum sich Implantatbeschichtungen lösen
Individuelle Prognose durch genetische Analyse von Hirntumorzellen
Die Analyse von Veränderungen im Erbgut von Ependymomen, einer relativ häufigen Gruppe von Hirntumoren, ermöglicht den behandelnden Ärzten eine präzisere Vorhersage des Krankheitsverlaufs.
Vom angeborenen Schutz vieler Menschen lernen
Erster Erfolg der Genomforschung bei Tuberkulose
Wie Nickelallergien entstehen…
Einen wesentlichen Beitrag zur Entschlüsselung der allergiefördernden Eigenschaften von Nickel haben jetzt Wissenschaftler der Universität Gießen gemeinsam mit Kollegen aus Mannheim, Freiburg, Münster und München geleistet.
Leistungsfähige Spendernieren auch von am plötzlichen Herztod Verstorbenen
In Großbritannien werden immer häufiger Nieren von herztoten Spendern transplantiert. Nach einer Studie im „Lancet“ sind die Ergebnisse nicht schlechter als bei Organen von hirntoten Spendern.
Enterobakterien mit Carbapenemaseproduktion (NDM-1)
Das Bundesministerium für Gesundheit weist auf die Thematik von Enterobakterien mit Carbapenemaseproduktion (insbesondere mit dem Enzym „NDM-1“) hin.
Risikofaktoren für singuläre und multiple Basalzellkarzinome
Eine in „Archives of Dermatology“ publizierte Studie beschreibt Haupt-Risikofaktoren für die Entwicklung von Basalzellkarzinomen.
Kardiopulmonale Reanimation durch den Laien: Herzmassage allein scheint auszureichen
Die Bedeutung der Beatmung durch den Laien bei der kardiopulmonalen Reanimation (CPR) wird immer mehr in Frage gestellt.
SALK: Ausschreibung inhaltlich rechtskonform
Die Ausschreibung für die neue Führung der Universitätsklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Universitätsklinik für Spezielle Gynäkologie in Personalunion ist inhaltlich rechtskonform.
Wie deutsche Typ-2-Diabetiker weiterhin lang wirksame Insulinanaloga erhalten
Die deutschen Krankenkassen erstatten zukünftig Typ-2-Diabetikern keine lang wirksamen Insulinanaloga mehr, so lange deren Einsatz teurer ist als die Therapie mit herkömmlichem Langzeitinsulin.
Methoden-Report zum Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien aktualisiert
Wie die Erstellung von Nationalen VersorgungsLeitlinien genau und vor allem für jedes Thema in einer vergleichbaren Art und Weise erfolgt, ist durch spezielle Regelungen festgelegt - dem "Methoden-Report"
Schmerztherapie: Visionen und Irrtümer
Mit "Visionen und Irrtümer" steht der Deutsche Schmerzkongress 2010 in Mannheim unter einem mutigen Motto
Wie wird das Immunsystem schlagkräftiger gegen Krebs?
Forscher vom Max-Delbrück-Centrum und der Charité in Berlin haben in zehnjähriger Entwicklungsarbeit T-Zell-Rezeptoren, so geschärft, dass sie Krebszellen gezielt aufspüren.
Neuer Röntgenblick ins Hirn
Bildgebungsverfahren liefert genauere Ansichten
IQWiG Vorbericht zu PET und PET/CT bei Kopf- und Halstumoren publiziert
Nutzen der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) lässt sich mangels belastbarer Studien derzeit nicht beurteilen
Multimedikation und altersbedingte Nebenwirkungen
Forscherteam der Universität Witten/Herdecke veröffentlicht erstmals Liste mit für alte Menschen gefährlichen Medikamenten
Mehr Schlagkraft gegen Tumore
Charité-Forscher entwickeln Anti-Krebs-Gen für das Immunsystem
"Coole Sache"
Wie Kälte Leistungssportlern helfen kann
Buchrezension:Batman und andere himmlische Kreaturen
Batman, Carrie Bradshaw und andere auf der Couch: 30 Filmcharaktere und ihre psychischen Störungen
Buchrezension: Medizinrecht
Juristin Constanze Janda von der Universität Jena legt ein neues Buch zum Medizinrecht vor
Keine Gefährdung des Verbrauchers durch COP aus verpacktem Fleisch
Cholesterin aus tierischen Lebensmitteln kann bekanntermaßen zu Cholesterinoxidationsprodukten (COP) führen
Mind/Body Medicine als Alternative zu Medikamenten
Im Mittelpunkt der fünften Summer School des Lehrstuhls für Naturheilkunde der Universität Duisburg-Essen steht das Thema Mind/Body Medicine.
Naturstoffe aus dem Meer als Basis für neue Krebstherapien
Wissenschaftler aus Deutschland, China und Vietnam untersuchen im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit rund einer Million Euro geförderten Forschungsprojektes marine Organismen, um neuartige Wirkstoffe für die Krebsmedizin zu finden.
95 neue Genorte für den Fettstoffwechsel bieten Therapieansätze gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
In einer großen internationalen Studie mit Beteiligung des Helmholtz Zentrums München haben Wissenschaftler 95 Genorte gefunden, die den Fettstoffwechsel im menschlichen Organismus beeinflussen.
Gen bringt Zähne in Form
Wird bei der Zahnbildung das so genannte Jagged2-Gen deaktiviert und so der Notch-Signalweg unterbrochen, sind Missbildungen der Zahnkronen und fehlendes Zahnschmelz die Folgen.
Kosten-Nutzen-Check im Frontalhirn
Was im Gehirn passiert, wenn man die Qual der Wahl hat, ist noch wenig verstanden.
Genvariante für psychische Störung untersucht
Veränderte Hirnfunktion begünstigt depressive Symptome
Angst vor Kaffee?
Nicht alle Menschen vertragen Kaffee; bei einigen kann das Koffein sogar Angstsymptome auslösen.
Weniger Aneurysmen bei Frauen unter Kontrazeptiva oder Hormonersatztherapie
Eine Studie gibt Hinweise darauf, dass orale Kontrazeptiva oder eine Hormonersatztherapie der Entstehung eines zerebralen Aneurysmas vorbeugen könnten.
Effektivität der Vertebroplastie nach osteoporotischen Wirbelkörperkompressionsfrakturen
Patienten mit akuten osteoporotischen Wirbelkörperkompressionsfrakturen können mit Knochenzement-Injektionen (Vertebroplastie) sicher, wirkungsvoll und zu akzeptablen Kosten behandelt werden. Die Vertebroplastie ermöglicht zudem eine größere Schmerzlinderung als herkömmliche konservative Therapien.
Keine Vorteile einer Lithium-Behandlung bei ALS
Eine vorab online in „Neurology“ publizierte Studie lässt vermuten, dass Lithium bei Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose (ALS) unwirksam ist.
Buchrezension: Burnout-Prävention
Gib Burnout keine Chance! Sich selbst helfen - das 12-Stufen-Programm
Auswirkungen von Genmutationen vorhersagbar
Software zu genetischen Erkrankungen entwickelt
"Beende Dein Schweigen, nicht Dein Leben"
Projekt zur Suizidverhütung bei jungen türkischen Migrantinnen in Deutschland: Fallgeschichte Suizidversuch und Hilfsmöglichkeiten
Prothese mit "Fingerspitzengefühl"
Schmerzforscher der Uni Jena entwickeln Handprothese, die Phantomschmerzen lindert
Zertifikatsprogramm "Clinical Research & Regulatory Affairs" startet an der DUW
Pharmazeuten, Naturwissenschaftler und Mediziner lernen ab Oktober an der Deutschen Universität für Weiterbildung, Arzneimittel zur Zulassung zu bringen
Schwangerschaftsdiabetes und seine Folgen
Frühere Studien haben gezeigt, dass 61 Prozent aller Frauen mit einem Insulin pflichtigen Schwangerschaftsdiabetes innerhalb der nächsten drei Jahre nach Entbindung eines Kindes einen Typ-2-Diabetes entwickeln.
Mit Thrombosen gegen Infektionen kämpfen
Die erste Antwort auf eingedrungene Pathogene liefert die sogenannte angeborene Immunität, die unspezifische Abwehrmaßnahmen wie etwa Entzündungsreaktionen auslöst und über verschiedene Abwehrzellen verfügt.
Homburger Forscher finden neuen Therapieansatz für die Behandlung von Bluthochdruck
Deutsche und belgische Wissenschaftler haben einen bisher unbekannten Mechanismus identifiziert, der bei der Entstehung von Bluthochdruck eine entscheidende Rolle spielt.
Verbraucher sind durch Pestizidrückstände in Johannisbeeren nicht gefährdet
BfR hält Einschätzung von Greenpeace für fehlerhaft
Pilz: "Stillstand, Intransparenz und Mehrklassenmedizin dominieren das Wiener Gesundheitswesen"
Grüne Pilz zu Vogt: Kritik am Wiener Gesundheitswesen mehr als berechtigt
Testosteron erhöht Muskelkraft aber auch Herz-Kreislaufrisiko
DGIM rät: Sexualhormon bei älteren Männern vorsichtig einsetzen
Atherosklerose durch geringste Bleibelastung
Blei wirkt bereits in Mengen weit unter den Richtwerten gesundheitsschädlich und ist ein ernsthafter Risikofaktor für Herzkreislauferkrankungen.
Optimale Schmerztherapie bei Rheuma-Patienten
Effektive und verträgliche Wirkstoffe sind ein wichtiges Thema beim 38. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) 15. bis 18. September in Hamburg
Korrektur tiefgradiger Verbrennungsnarben durch Medical Needling - ein alternativer Behandlungsweg
Medical Needling kann Verbrennungsnarben nach tief zweit- und drittgradigen Verbrennungen bei vergleichsweise geringen Risiken und Belastung für den Patienten verbessern.
Nanopartikel schleusen Wirkstoff in Krebszellen ein
Krebszellen vermehren sich unkontrolliert und bedrohen so gesundes Gewebe. Ein Weg gegen ihre Ausbreitung könnte in Zukunft direkt über das Innere der kranken Zellen führen.
GLOBAL 2000: Alarmierend viel Plastikhormon im Blut von Kindern
Neueste Studie zeigt: Menschen weltweit höher mit Chemikalie BPA belastet als bisher angenommen - Kinder schützen, Bisphenol A verbieten!
Weltweite statistische Angaben zur plastischen Chirurgie erstmals verfügbar
Nach über einjährigen Vorbereitungen hat die ISAPS die Studie "ISAPS Biennial Global Survey(TM)" zu plastischen Chirurgen und Verfahren in den in diesem Bereich wichtigsten 25 Ländern und Regionen herausgebracht.
Handbuch "Medizinische Qualitätsindikatoren" präsentiert
Sobotka: Weiterer Meilenstein im NÖ Gesundheitssystem
Pflege: Kompetenzfrage für Ärztekammer "zweitrangig"
Pflegegeldeinstufung nur gemeinsam mit Ärzten - Jens: "Viel wichtiger ist aber sowieso die Finanzierungsfrage"
Neue Migränetherapie für Jugendliche
Nasenspray hilft Jugendlichen ab 12 Jahren
Wohlmuth: 4-Augenprinzip bei Pflegegeldeinstufung durch Arzt und Pflegefachkraft richtungsweisend
Brauchen Pflegefonds zur Finanzierung der Pflege und "Pflege-Vorbeugungs-Programme"
Pränatale Tabakexposition erhöht Risiko für psychische Erkrankung des Kindes
Rauchen in der Schwangerschaft scheint die Entwicklung des kindlichen Gehirns zu beeinflussen.
Verhaltensauffälligkeiten häufiger bei obstipierten Kindern
Schon frühere Daten zeigten, dass bei vielen Kindern mit Verstopfung Verhaltensprobleme oder Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Umstritten ist, ob diese Verhaltensprobleme Ursache oder Folge der Verstopfung sind.
MEDAUSTRIA ARCHIV
MedAustria Schwerpunkte
ESC Congress 2010
Von 28.8.-1.9.2010 fand der ESC Congress 2010, der bedeutendste kardiologische Kongress Europas, in Stokholm statt.
Professor Fausto Pinto, bisheriger Vorsitzender des Congress Programme Committee, freut sich über den ESC Congress 2010 als 'großen Erfolg' mit 27,547 registrierten Teilnehmern. Damit war die Zahl der Teilnehmer zwar nicht ganz so hoch wie im Vorjahr in Barcelona, aber dochl 12% höher als beim ESC 2005, der ebenfalls in Stockholm stattgefunden hat.
Die Ergebnisse von 17 Studien wurden vom Programmkomitee als so wichtig angesehen, dass man dafür Pressekonferenzen anberaumt hatte. Pinto hob darunter besonders die SHIFT und EINSTEIN-DVT Studien hervor und meinte, 'Wir finden besonders die SHIFT-Ergebnisse aufregend. Ivabradine ist zwar kein neues Medikament, aber die Anwendung bei mittelgradiger bis schwerer Herzinsuffizienz ist neu und wichtig."
Die Ergebnisse der EINSTEIN-DVT Studie erscheinen deswegen so wichtig, weil der oral verabreichte Faktor Xa Inhibitor Rivaroxaban gravierende Nachteile der derzeitigen Standardtherapie (Warfarin als subkutane Injektion) für tiefe Venenthrombosen vermeidet.
Prof. Joep Perk vom Programmkomitee fasst weitere wichtige Erkenntnisse zusammen:
- Einfluss regelmässiger körperlicher Betätigung und sozio-adukativer Faktoren auf das kardiovaskuläre Risiko von Schulkindern
- Positiver Einfluss eines moderaten Kaffekonsums auf ältere Bluthochdruckpatienten
- Sicherheit der Statin-Therapie; im Rahmen einer Metastudie, in der Dr Jonathan Emberson Karzinomdaten von 166.000 PatientInnen aus 12 Studien untersuchte, konnte gezeigt werden, dass sich für PatientInnen unter Statin-Therapie kein signifikanter Anstieg des Karzinomrisikos ergibt.
Weiters wurden durch die Präsentationen auch die Bedeutung einer frühen Diagnose von Atherosklerose hervorgehoben, während schlüssige Beweise für eine präventive Wirksamkeit von Omega-3-Fettsäuren weiterhin fehlten.
Der nächste ESC findet vom 27. bis 31. August 2011 in Paris unter neuer Präsidentschaft statt und hat 'Kontroversen in der Kardiologie' zum Thema. Der neue ESC-Präsident ist Professor Michel Komajda aus Paris und wird der ESC bis 2012 vorsitzen, sein designierter Nachfolger ist Professor Panos Vardas (Heraklion).
In einem eigenen Schwerpunkt berichtet MedAustria über die wichtigsten Ergebnisse.
FOBI 2010: Mit Haut und Haar für mehr Gesundheit
Größter deutschsprachiger Kongress der Dermatologen weltweit alle 2 Jahre in München
Die größte Fortbildungsveranstaltung im Bereich der Dermatologie im deutschsprachigen Raum findet 2010 zum 22. Mal in München im Kulturzentrum Gasteig und im Holiday Inn – Munich City Center statt. Über 2.000 Teilnehmer haben sich für den Kongress vom 25. bis 30. Juli angemeldet, darunter auch eine Vielzahl von Gästen aus dem Ausland. Die Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie fand erstmals 1951 statt, initiiert von der Klinik und Poliklinik für Allergologie und Dermatologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Seither wird sie alle zwei Jahre mit großem Erfolg durchgeführt. Tagungsleiter ist Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Ruzicka, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU. Verantwortlich für das wissenschaftliche Programm zeichnet Prof. Dr. Hans Wolff, Tagungssekretär ist Prof. Dr. Peter Thomas.
Die Themen in diesem Jahr decken die gesamte Bandbreite der Hauterkrankungen ab und widmen sich aktuellen und gesellschaftlich relevanten Problemen. Dazu zählen neben Allergie bedingten auch sexuell übertragbare Krankheiten. Besondere Aufmerksamkeit fällt diesmal dem Thementag zur „ästhetischen Dermatologie“ zu. Weitere Top-Themen der diesjährigen Fortbildungswoche sind „Vorsorge und Therapie von Hautkrebs“, „die Besonderheiten der kindlichen Haut“, die „Nutzen-Bewertung von Informationen und Mitteln gegen die androgenetische Alopezie (Haarausfall)“ sowie neueste Erkenntnisse über den „Zusammenhang von Bakterieninfektionen und der Entstehung von Schuppenflechte.“
Kontakt:
Prof. Dr. Hans Wolff
Koordination des wissenschaftlichen Programms der Fortbildungswoche
Klinik für Dermatologie und Allergologie der LMU
Frauenlobstr. 9-11/Thalkirchner Str. 48
80337 München
Tel: +49 (0)89/5160-6207 oder über die Pforte /-6010
Während der Fortbildungswoche: +49 (0)89/48098 97100 (25.-30. Juli 2010)
91. Deutscher Röntgenkongress mit Schwerpunkt Gefäßerkrankungen
Größter deutschsprachiger Kongress der medizinischen Bildgebung widmet sich der Diagnose und Behandlung von Gefäßleiden
Vom 12. bis 15. Mai findet in Berlin der 91. Deutsche Röntgenkongress statt. Auch in diesem Jahr erwartet die Deutsche Röntgengesellschaft als Ausrichterin des traditionsreichen Kongresses rund 7.000 Teilnehmer aus allen Gebieten der bildgebenden Medizin. Ein Schwerpunkt des von dem Hamburger Radiologen Prof. Dr. Walter Gross-Fengels verantworteten Programms sind Diagnose und Therapiemöglichkeiten der Radiologie bei Erkrankungen der Gefäße. Kooperations-partner sind die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) und die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG).
Schlüsselstellung der Radiologie in der Behandlung von Gefäßerkrankungen
„Gefäßerkrankungen sind eine der großen Herausforderungen der Medizin im 21. Jahrhundert. Bedingt durch gestiegene Lebenserwartung und den Lebenswandel der westlichen Welt nehmen Krankheiten wie der Schlaganfall oder die peripher-arterielle Verschlusskrankheit dramatisch zu. Wir rechnen mit einer Verdopplung der Behandlungen in den kommenden 20 Jahren“, erklärt Gross-Fengels die Bedeutung des Schwerpunktthemas „Gefäße“. Die Rolle der Radiologie beschränke sich dabei keineswegs nur auf die Diagnose: „Mit den interventionellen, das heißt minimalinvasiven Verfahren können wir unter Bildkontrolle in Echtzeit Gefäßverschlüsse öffnen oder Schäden wie Gefäßaussackungen (Aneurysmen) mit Stents oder mit Coils behandeln“, so der Kongresspräsident. Die Kooperation mit den beiden benachbarten Fachgesellschaften DGA und DGG sei dabei Ausdruck der täglichen Zusammenarbeit in den deutschlandweit rund 100 Gefäßzentren. Hier werde interdisziplinär an der besten Therapie für den Patienten gearbeitet.
Der 91. Deutsche Röntgenkongress – Themen, Zahlen, Fakten
Über den Schwerpunkt Gefäßerkrankungen hinaus werden sich die in Berlin versammelten Experten der bildgebenden Medizin dem gesamten Spektrum der Radiologie widmen – wie der Herzdiagnostik, der Thoraxdiagnostik, der Molekularen Bildgebung oder den neuen Technologien im Bereich der Computer- und Magnetresonanztomografie. Einmal im Jahr treffen sich Radiologen, Medizinisch-technische Radiologie-Assistenten und andere Experten der Bildgebung auf dem Deutschen Röntgenkongress zum fachlichen Austausch. Mit rund 425 wissenschaftlichen Vorträgen, 450 Fortbildungsveranstaltungen sowie über 80 Posterbeiträgen ist der Kongress Deutschlands bedeutendstes Fort- und Weiterbildungsforum in der Radiologie. Zudem geben auf rund 5.000 m² Ausstellungsfläche über 120 Fachaussteller einen Einblick in die technischen Innovationen moderner Bildgebung und neuer interventioneller Behandlungsverfahren.
Vertragsloser Zustand mit der SVA - Update
In Vorbereitung auf den Vertragslosen Zustand mit der SVA will die Ärztekammer Unterstützung für Ärztinnen wie für PatientInnen bieten.
Wie der Bundesobmann der niedergelassenen ÄrztInnen, Günther Wawrowsky, heute Abend über die Website der Österreichischen Ärztekammer verlautbaren liess dürften die Verhandlungen mit der SVA nun endgültig gescheitert sein: 'Die Verhandlungen zwischen Ärztekammer und SVA über einen neuen Gesamtvertrag sind Dienstag gescheitert. Da keine weiteren Gesprächstermine vorgesehen sind, gibt es wohl keine Chance mehr, bis 31. Mai eine Einigung zu finden. Der Bundesobmann der niedergelassenen Ärzte resümierend:
"Obwohl wir der SVA von der betragsmäßigen Differenz um 25 Prozent entgegengekommen sind, bewegte sich unser Verhandlungspartner nicht. Ob wir wollen oder nicht, wir steuern schnurstracks auf eine vertragsfreie Zeit ab 1. Juni zu.“ Laut Wawrowsky rechneten die Ärzte mit Verhandlungen bis in den Abend hinein. Sie dauerten jedoch nur eine Stunde, da " die SVA keinen Willen zeigte, über einen Kompromiss zu sprechen“'
Wie die Äzrtekammer für Wien verlautbarte: 'Ab sofort können Sie Informationsmaterialien für Ihre Patientinnen und Patienten sowie den Handlungsleitfaden für Ärztinnen und Ärzte bestellen: Tel.: 01/51501 - 1221 DW. Unsere Mitarbeiter stehen selbstverständlich auch für Fragen zur vertragsfreien Zeit zur Verfügung. Scheuen Sie sich nicht, uns zu kontaktieren!' Die anderen Landesorganisationen bieten ähnliche Informationsangebote und auch MedAustria hält Sie möglichst aktuell am Laufenden.
Bitte beachten Sie auch die aktuelle MedAustria Frage der Woche zum Thema
7700 Teilnehmer kamen zur 76. Jahrestagung nach Mannheim
Die 76. Jahrestagung, die vom 8. bis 10. April in Mannheim stattfand, war ein großer Erfolg für die DGK und den Kongress-Präsidenten Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Mohr
Mehr als 7700 aktive Teilnehmer konnten registriert werden. Die Jahrestagung bot eine eindrucksvolle Leistungsschau der deutschen Kardiologie mit 1638 Vorträgen und weiteren 1456 Poster-Präsentationen in 20 Parallelsitzungen.
Ärztegesellschaften - Für und Wider
Wieder einmal steht das Thema Ärztegesellschaften zur Diskussion, die Thematik ist überaus komplex.
Nach dem jüngsten Vorstoss von Gesundheitsminister Stöger wird in Österreich wieder heftig über das Thema 'Ärztegesellschaft', auch 'Ärzte GmbHs genannt, diskutiert. Meinungen prallen aufeinander und zumeist steht die 'hidden Agenda' deutlich über einer objektiven Diskussion.
Das Ärztegesellschaften, die mehrere Ärzte unter einem gemeinsamen rechtlich und auch physischen Dach vereinen Vorteile bieten lässt sich nicht abstreiten. Vor allem für die PatientInnen, die von ausgedehnten Öffnungszeiten, konzentriertem Fachwissen und im besten Fall einer effizienten und kostensparenden Behandlung profitieren. Doch auch Ärzte, für die je nach Modell Arbeitszeiten optimiert werden können, Urlaube leichter und Haftungen weniger kritisch werden. Dazu kommen wirtschaftliche Gestaltungsmöglichkeiten, die eine heutige Ordination nicht bieten kann. So können sich Ärzte etwa von der GmbH anstellen lassen was ihnen Anspurch auf bestimmte Sozialleistungen, etwa Krankenstand, bezahlte Karenz und mehr bringt
Dem stehen aber wichtige Nachteile gegenüber sowie zahlreiche komplexe Fragen, deren Lösungen vor allem viel Geld in die Taschen der Steuerberater, Anwälte, Notare und Wirtschaftstreuhänder spülen dürfte. So wird zum Beispiel nie erwähnt, dass Ärzte in einer GmbH nach derzeitigem recht nicht mehr aus der Sozialversicherung optieren und in die (bei hohem Einkommen) ungleich günstigere Gruppenversicherung dürfen. Stattdessen werden sie je nach Anteilsverhältnis in die Gebietskrankenkassa oder - noch teurer und mit Selbstbehalten bei allen Leistungen behaftet - die SVA gezwungen. Dazu fallen bei der Auszahlung von Gehältern Lohnnebenkosten auch für die Ärzte an - Kommunalsteuer, Dienstgeberbeitrag, Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag und in Wien auch noch die salopp als Ubahnsteuer bezeichnete Abgabe.
Doch auch die Gründung und der Betrieb einer GmbH sind nicht ohne Aufwand. Während für eine Ärzte-GmbH wohl die Frage nach einem gewerberechtlichen Geschäftsführer nicht so wichtig sein dürfte ist die Gründung ebenso wie jede Änderung an der Gesellschafts- und Beteiligungsstruktur ein Notariatsakt, an dem alle Gesellschafter persönlich teilnehmen müssen. Dazu kommen zwingend notwendige jährliche Generalversammlungen, die Verpflichtung zur wesentlich aufwendigeren und unflexibleren doppelten Buchhaltung (ebenfalls in den meisten Fällen wohl externe Kosten) und die Verpflichtung, Jahresabschlüsse jährlich kostenpflichtig im Firmenbuch eintragen zu lassen und in der Wiener Zeitung ebenfalls kostenpflichtig veröffentliche zu lassen.
Auch steuerlich ist die GmbH-Form nicht nur von Vorteilen geprägt. Bei geschickter steuerlicher Gestaltung und geringen steuerbaren Gewinnen, etwa in der Anfangszeit oder nach grösseren Investitionen oder wenn sich die Ärzte den Einnahmenüberschuss weitgehend als Gehalt auszahlen fällt in jedem Fall eine Mindestkörperschaftssteuer an. Werden aber Gewinne erwirtschaftet ist von diesen von der GmbH 25% Körperschaftssteuer zu bezahlen. Wird dann eine Dividende an die Teilhaber ausgeschüttet fällt für diese nochmals Kapitalertragssteuer von 25% an was einer Gesamtbelastung von nur knapp 44% entspricht und bei sehr hohen Gewinnen, etwa ab 160.000 Euro pro Kopf einen Vorteil bietet. Hinzu kommt, dass gegenüber Dividenden keine Absetzbeträge oder berufsbedingten Aufwendungen geltend gemacht werden können.
Völlig unklar ist auch, wie es mit der Kammerzugehörigkeit einer Ärzte-GmbH aussieht. Hier wird es wohl zu einem Machtkampf zwischen der Ärztekkammer und der politisch viel besser aufgestellten Wirtschaftskammer kommen. Sollte letztere in diesem Streit gewinnen müssten die Ärzte-GmbHs sich wohl der Zwangsmitgliedschaft in der WK unterwerfen und entsprechend hohe Umlagen abliefern, die beteiligten oder beschäftigten ÄrztInnen hingegen blieben ad personam Mitglied in der Ärztekammer und dürften dort dann nochmals ihren Obulus abliefern..
Bleibt schliesslich das Thema der Haftungen, das den ÄrztInnen in den letzten Monaten von vielen Seiten überaus verkaufstüchtig nahegelegt wird. Doch auch hier bietet die GmbH trotz der im Namen vorkommenden 'beschränkten Haftung' nur einen theoretischen Vorteil. Einerseits sind nämlich Geschäftsführer und Vorstände in vielen Fällen persönlich haftbar, andererseits steht es vermeintlich Geschädigten nach wie vor frei, statt der GmbH eben Arzt oder Ärztin persönlich rechtlich zu belangen, ob dies zum Erfolg führt entscheidet der Richter. Ein weiterer Nachteil für GeschäftsführerInnen: Haftpflichtversicherungen, die diese Haftung abdecken, gibt es derzeit keine.
Berücksichtigt man all diese Wenns und Abers sieht das Bild recht unklar aus, Vorteile relativieren sich schon auf den zweiten Blick. Dabei ist diese Darstellung nur ein Kratzen an der Oberfläche, problemlos liessen sich hier in Studien oder Dissertationen viele Seiten mit Analysen und weiteren Faktoren füllen. Was zweifellos auch noch geschehen ist, spätestens wenn sich damit Geld verdienen lässt...
DGPPN-Kongress 2009: Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne
Rund 8.000 Teilnehmer kommen zu Europas größter Psychiatrie-Tagung
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) lädt erneut zu ihrer Jahrestagung nach Berlin ein. Im Mittelpunkt des diesjährigen DGPPN-Kongresses vom 25. bis 28. November 2009 im Internationalen Congress Centrum (ICC Berlin) stehen Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne.
Psychische Erkrankungen können jeden treffen - unabhängig von Alter oder Geschlecht. Die Psyche eines Menschen ändert sich jedoch auch im Laufe seines Lebens. So haben Kinder und Jugendliche oftmals mit anderen psychischen Erkrankungen zu kämpfen als Berufstätige oder Menschen im Ruhestand. Auch verstärken oder mildern sich bestehende Erkrankungen mit dem Älterwerden ab. Um das Thema "Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne" geht es schwerpunktmäßig auf dem Hauptkongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) vom 25. bis zum 28. November 2009 im Internationalen Congress Centrum (ICC Berlin). "Zum einen müssen alterstypische Unterschiede in der Früherkennung und Diagnostik von seelischen Erkrankungen berücksichtigt werden, zum anderen unterscheiden sich aber auch die therapeutischen Maßnahmen in dem jeweiligen Lebensalter und der Lebenssituation", sagt DGPPN-Präsident Professor Frank Schneider. Auf dem Kongress wird das Thema deshalb ebenso unter den Ge-sichtspunkten der Kinder- und Jugendpsychiatrie wie auch der Gerontopsychiatrie beleuchtet. Zahlreiche Veranstaltungen beschäftigen sich mit neurodegenerativen Erkrankungen im Alter wie beispielsweise der Alzheimerschen Demenz - ein Thema, das angesichts des demografischen Wandels immer bedeutsamer wird.
Weitere Schwerpunkte des Kongresses sind:
-Prävention psychischer Erkrankungen
-Psychosoziale und biologische Einflüsse
-Psychische Erkrankung am Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter
-Psychotherapie und Pharmakotherapie
-Bedarfsgerechte Versorgung
-Qualitätssicherung
-Honorierung ärztlicher Tätigkeiten
Öffentliche, kostenfreie Veranstaltungen für Interessierte
Neben dem wissenschaftlichen Programm sowie den Veranstaltungen der Fort- und Weiterbildungs-akademie richtet sich die DGPPN mit einer Reihe von Angeboten an ein interessiertes Laienpublikum. Auf dem Schülerkongress am Mittwoch, den 25. November 2009, diskutieren Berliner Schüler mit Experten von 14 bis 16 Uhr über die Themen "Tourette-Syndrom: Was ist das?", "Was tun, wenn der Computer zur Sucht wird?" sowie "Depression: Wenn die Welt im Grau versinkt". Zum Aspekt Alkoho-lismus bei Jugendlichen wird am selben Tag eine Veranstaltung für Lehrpersonal angeboten. Darüber hinaus behandelt ein Info-Tag unter dem Motto "Laien fragen, Experten antworten" am Samstag, den 28. November 2009, von 10.30 bis 14.45 Uhr Themen u.a. zu Depression, Angst- und Zwangserkran-kungen sowie Schizophrenie, Sucht und Demenz. Der Eintritt zu den jeweiligen Veranstaltungen ist frei.
DGPPN-Kongress wächst weiter
Mit rund 8.000 Teilnehmer, 1.632 aktiven Referenten und insgesamt 569 Einzelveranstaltungen - darunter 26 Hauptsymposien und drei Präsidentensymposien, sieben Pro-Con-Debatten, zehn Dis-kussionsforen, 22 State-of-the-Art-Symposien, 193 Symposien und Forschungsworkshops sowie 16 besondere Veranstaltungen - zählt der DGPPN-Kongress inzwischen zur größten wissenschaftlichen Tagung auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen in Europa. Nicht zu vergessen sind außerdem die 100 freien Vorträge sowie 681 Posterpräsentationen. Auf einer Fläche von mehr als 2.200 Quad-ratmetern präsentieren sich im ICC Berlin 64 fördernde Unternehmen, die auch 16 weitere Symposien anbieten.
Dem gestiegenen Interesse seitens des internationalen Fachpublikums trägt die DGPPN in diesem Jahr erstmals mit einem englischen Konferenzteil Rechnung. Dieser wird ungefähr ein Fünftel der Veranstaltungen umfassen. Für die wichtigsten Veranstaltungen gibt es jeweils simultane Überset-zungen in Deutsch und in Englisch. Unter den Teilnehmern sind in diesem Jahr auch mehr Studierende und Nachwuchswissenschaftler als sonst anzutreffen. Mit ihrer Aktion "Nur die schnellsten Medi-zinstudenten gewinnen: 500 Stipendien ausgeschrieben" ermöglicht die DGPPN deutschen Medizin-studenten eine kostenlose Kongressteilnahme. Außerdem wurde ein Teil des Programms gezielt auf die jungen Nachwuchswissenschaftler zugeschnitten. Neben fachlichen-psychiatrischen Veranstaltun-gen speziell für den Nachwuchs gibt es auch Symposien zur Karriereplanung wie auch zur Zukunft des Fachs.
Kontakt:
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider
Präsident DGPPN
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Universitätsklinikum Aachen
Pauwelsstraße 30
52074 Aachen
Tel.: 0241-80 89633
Fax: 0241-80 82401
E-Mail: fschneider@ukaachen.de
Sozialversicherung setzt Ökonomiegebot bei Medikamenten um
Hauptverband: Schelling kontert Kritik der pharmazeutischen Industrie
"Wenn man der sozialen Krankenversicherung im Zusammenhang mit der Verschreibung von Medikamenten durch Vertragsärzte einen Vorwurf machen kann, dann höchstens denjenigen, dass die seit 1. Juli 1990 bestehende Richtlinie zur ökonomischen Verschreibweise bei Medikamenten bisher nicht wesentlich stringenter umgesetzt wurde": So reagierte der Vorsitzende des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Hans Jörg Schelling, auf die Kritik der Pharmig (Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs), wonach die soziale Krankenversicherung - konkret die Salzburger Gebietskrankenkasse - in Zukunft nur noch Rezepte nach dem preisgünstigsten Stand der Medizin bezahlen würde. Die Richtlinie zur ökonomischen Verschreibweise (kurz RöV) besagt, dass die Vertragsärzte bei zwei gleichgeeigneten Medikamenten, dasjenige zu verschreiben haben, welches für die soziale Krankenversicherung das preisgünstigste ist. Und welches das preisgünstigste wirkstoffähnliche Medikament ist, entscheidet ganz allein der Markt. Schelling: "Der Patient bekommt jedenfalls das richtige Medikament, das allein entscheidet der Arzt".
Zur Unterstützung bei der Umsetzung dieser Richtlinie, hat der Hauptverband bereits im Jahr 2001 ein elektronisches Tool eingerichtet, welches jeder/jede Vertragsarzt oder Vertragsärztin in seine Arzt-EDV installieren kann. Die darin enthaltenen Medikamente sind doppelt geprüft, einmal durch die Zulassungsbehörde (AGES) beim Bundesministerium für Gesundheit und ein weiteres Mal durch die Heilmittel-Evaluierungskommission des Hauptverbandes. Schelling: "Das Geld, welches sich die soziale Krankenversicherung durch die konsequente Anwendung der Richtlinie zur ökonomischen Verschreibweise bei zwei gleichgeeigneten Medikamenten erspart, kann in Wahrheit dann für diejenigen hochqualitativen Medikamente ausgegeben werden, wo es keinerlei Alternativen gibt".
Das ist wie im Supermarkt: Dort gibt es einen Liter Milch von mehreren Anbietern zu kaufen und trotzdem ist die eine billiger als die andere. "Das heißt aber nicht, dass die billigere Milch deswegen die schlechtere sein muß", so Schelling abschließend.
Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Arzt durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem Arzt aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten bzw. einer Patientin und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.