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urologie

ASTRO-Kongress Korrigierte Empfehlungen in der Strahlentherapie
In frühen Stadien des Morbus Hodgkin ist die Radiochemotherapie Standard. Auch bei Endometrium-, Prostata- und Ösophaguskarzinom wird die Behandlung angewandt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse.

Neues Verfahren zur Proteinherstellung aus Abfall
Umweltbiotechnologen der Universität Tübingen haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Abfallprodukte und elektrische Energie in essbares Eiweiß umwandeln lassen.

Merkmale einer Harnabflussstörung nach Nierentransplantation erstmals identifiziert
Einer Forschungsgruppe der Medizinischen Universität Wien ist es zum ersten Mal gelungen, die histologischen Merkmale einer Harnabflussstörung im Menschen zu beschreiben.

FAU-Forscher arbeiten an Test für aggressiven Blasentumor-Typ
Wie lange überlebt ein Patient mit in die Muskeln eingedrungenen Blasenkrebs? Welche Therapie wirkt am besten? Fundierte Antwort auf diese Fragen könnte in Zukunft ein Test auf hohe oder niedrige Mengen weißer Blutkörperchen im Tumorgewebe solcher Tumoren geben.

App soll OP-Vorbereitung erleichtern
Rund 65 Millionen Menschen in Europa nehmen Medikamente, die die Blutgerinnung vermindern, etwa um das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko zu senken. Anders als früher müssen moderne Gerinnungshemmer oft erst kurz vor dem Eingriff abgesetzt werden, manche sogar gar nicht.

App als Vereinfachung der OP-Vorbereitung
Ob und wann ein bestimmter Blut-Gerinnungshemmer vor einer Operation abgesetzt werden muss, könnten Ärzte und Patienten künftig per App klären

Zwei Millionen Euro Förderung für Digital-Register zur Harnstein-Therapie
Rund 800.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an schmerzhaften Harnsteinen. Bei vielen Betroffenen kehren sie trotz Medikamenten und Operation wieder. Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau eines "Nationalen Registers für rezidivierende Steinerkrankungen des oberen Harntraktes" unter Leitung des Uniklinikums Freiburg.

166 neue Risiko-Gene für Nierenkrankheiten entdeckt
Rund acht Millionen Menschen in Deutschland haben eine chronische Nierenkrankheit, etwa 8.000 von ihnen warten auf eine Nierentransplantation.

Sex ist immer ein Thema – auch im hohen Alter
Eine aktuelle Studie, die als Kooperation mehrerer Berliner Forschungsinstitute durchgeführt wurde, untersucht sexuelle Aktivität, sexuelle Gedanken und Intimität im Alter.

Bonner Forscher finden Gen für Harnröhrenverengung
Bereits vor der Geburt kann es durch eine verengte Harnröhre zu verschiedenen Problemen beim ungeborenen Kind kommen, von recht milden Beschwerden beim Wasserlassen bis hin zum Nierenversagen.

Beträchtlicher Zusatznutzen von Apalutamid bei Prostata-Ca
Wie das IQWiG in seiner Dossierbewertung feststellt zeigt eine Studie deutliche Verlangsamung der symptomatischen Progression

Superkleber von Bakterien entdeckt
Wissenschaftler des La Trobe Institute for Molecular Science (LIMS) haben erstmals den Stoff identifiziert, der es gefährlichen Bakterien ermöglicht, sich im menschlichen Körper einzunisten und dort Schaden anzurichten.

125. Internistenkongress in Wiesbaden endet heute
Internisten rücken zum Jubiläumskongress in Berlin das wichtige Thema Digitalisierung in den Fokus

125. Internistenkongress tagt ab heute im RheinMain CongressCenter
Heute eröffnet die DGIM ihren 125. Jahreskongress. Die Veranstalter erwarten vom 4. bis 7. Mai rund 8500 Teilnehmer im neu gebauten RheinMain CongressCenter

Vorzeitige Menopause erhöht das Risiko für Blasenkrebs
In Österreich erkranken jährlich etwa 1.600 Menschen an Harnblasenkarzinom (BCA), wobei Männer etwa vier Mal häufiger betroffen sind als Frauen. Allerdings ist die Sterblichkeitsrate bei Frauen um vierzig Prozent höher. Warum dieser geschlechtsspezifische Unterschied besteht, ist unklar.

UKR bietet schonende Alternative zur OP bei vergrößerter Prostata
Unter dem Einfluss von Testosteron wächst die Prostata ein Leben lang. In vielen Fällen führt dies zu Beschwerden durch einen erhöhten Druck auf die Harnröhre. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) bietet Betroffenen nun eine schonende Alternative zur Operation.

Biomarker für aggressives Blasenkarzinom entdeckt
Bisher war es schwierig, bestimmte Blasentumore wie das Carcinoma in situ von Entzündungen zu unterscheiden. weil es im Mikroskop von einer starken Blasenentzündung nicht unterscheidbar war. Jetzt gibt es einen Biomarker, welcher die Diagnostik erleichtert.

Deutschland am Weg zum PSA-Screening
Die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. begrüßt in einer Aussendung den Beschluss der G-BA eine neue Nutzenbewertung für PSA-Tests und Screening durch das IQWiG zu beauftragen.

Kürzeres Hormonentzugs-Therapieregime bei Hochrisiko-Prostata-Ca
Eine Behandlungsoption bei Patienten mit fortgeschrittenen oder Hochrisiko-Tumoren ohne Lymphknotenbefall oder Metastasen (cT3- cT4-Tumoren, PSA > 20ng/ml oder Gleason ≥ 8), ist die Strahlentherapie mit Langzeit-Hormonentzugstherapie.

Männer mit Prostatakrebs haben bei Früherkennung gute Heilungsaussichten
Laut Statistik Austria erkranken in Österreich jährlich rund 5.000 Männer an Prostatakrebs. "Das relative Überleben ab Diagnosestellung liegt nach einem Jahr bei 96 %, nach fünf Jahren bei 92 % und nach zehn Jahren bei rund 35 %", berichtet Prim. Univ.-Prof. Dr. H. Christoph Klingler, Vorstand der Urologischen Abteilungen im Wilhelminenspital und Krankenhaus Hietzing und ÖGÜ-Präsident.

Neues Computermodell erlaubt Prognose des Krankheitsverlaufs bei Prostatakrebs
Wie wird eine gesunde Zelle zu einem Tumor? Um diese Frage zu beantworten, hat ein Forschungsteam der Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammen mit internationalen Arbeitsgruppen fast 300 Prostatatumoren untersucht. Die Ergebnisse beschreiben, wie sich die Erbinformation einer Prostatazelle auf dem Weg zur Entartung verändert.

Nutzen der LDR-Brachytherapie bei Prostatakrebs im Frühstadium unklar
Wie das IQWiG betont ist die Datenlage auch über ein Jahrzehnt nach der ersten Bewertung unzureichend, eine geplante große deutsche Studie scheiterte an mangelndem Interesse

Konsultationsfassung zur neuen S3-Leitlinie Hodentumoren zur Kommentierung freigegeben
Die S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Keimzelltumoren des Hodens“ ist ab sofort zur Kommentierung freigegeben.

Die Schwachstellen der Krankenhauskeime
HZI-ForscherInnen untersuchten die Signalstoffbildung bei Pseudomonas und entdeckten einen Angriffspunkt für neuartige Medikamente

Pariser Forscherteam beobachtet HIV-Infektion live
Französischen ForscherInnen ist es gelungen, eine Infektion der Harnröhrenschleimhaut durch das HI-Virus zu rekonstruieren und zu filmen

Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom mit Laserfasern behandelt
Bisher hatten Patienten mit Prostatakarzinom geringen Risikos in Deutschland lediglich drei Therapieoptionen: Eine Bestrahlung des Tumors, eine Entfernung der Prostata oder aber eine aktive Überwachung ohne therapeutische Eingriffe.

Rotwein hat leicht protektiven Effekt bei Prostatakarzinom
Ein internationales Forscherteam hat unter der Leitung von Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien, in einer Meta-Analyse den Risikofaktor des Weinkonsums untersucht – mit überraschendem Ergebnis: Moderater Weinkonsum im Allgemeinen erhöht das Risiko nicht markant. Und: Moderater Rotweingenuss hat sogar einen leicht protektiven Effekt beim Prostatakarzinom.

Apalutamide als Therapeutikum bei Prostatakrebs
Ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Prostatakrebs verlängert das Überleben um über zwei Jahre. Das sind die Ergebnisse der internationalen SPARTAN-Studie unter maßgeblicher Beteiligung der MedUni Wien, die jetzt im renommierten "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurden.

DGU zur individualisierten Medizin
In einer aktuellen Aussendung zur Jahrestagung betonte DGU-Präsident Professor Fornara: "Individualisierte Medizin wird auf dem Urologen-Kongress die Hauptrolle" spielen

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