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angiologie

Drei Zellforscher gewinnen Medizin-Nobelpreis
Mit dem Nobelpreis für Physiologie oder Medizin werden Jahr drei Wissenschaftler geehrt, die sich mit der Grundlage des Lebens auseinandersetzen: Sauerstoff. William Kaelin, Gregg Semenza und Peter Ratcliffe

Neuer Mechanismus der Bakterienabwehr bei Wundinfektionen entdeckt
Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen körpereigenen Abwehrmechanismus entdeckt, mit dem die Haut Bakterien aktiv abtötet. Dabei spielt der Botenstoff Interleukin-6 eine zentrale Rolle. Sein Wirkprinzip könnte zukünftig genutzt werden, um Wundinfektionen vorzubeugen.

Fortschritte in der Schlaganfalltherapie führen zu einem besseren Überleben.
Fortschritte in der Schlaganfalltherapie führen zu einem immer besseren Überleben. Es steigt dadurch aber auch die Zahl der Patienten, die nach Schlaganfall mit bleibenden Behinderungen leben müssen. Somit kommt der Rehabilitation eine wachsende Bedeutung zu.

Patientinnen mit Adrenogenitalem Syndrom leiden vermehrt an Sexualstörungen
Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) umfasst eine Gruppe angeborener Stoffwechselerkrankungen, verursacht durch eine Störung der Steroidhormonbildung in der Nebennierenrinde.

Neue Impfung gegen lebensbedrohliche Bakterien bei Leukämie
Bei einigen Leukämien ist die Transplantation fremder Blutstammzellen die einzig mögliche Therapie. Doch bei mehr als jedem zweiten Patienten kommt es zu einem Angriff der neuen Immunzellen auf den Körper des Patienten.

Migräne – Schutz oder Risiko für die Gefäße?
Antoinette Maassen van den Brink vom Medical Center der Erasmus Universität in Rotterdam erhält den diesjährigen "BIH Excellence Award for Sex and Gender Aspects in Health Research" des Berlin Institute of Health (BIH).

Ultra-niedrige Röntgeneinstellungen für Herzeingriffe entwickelt
Forscher des Universitäts-Herzzentrums Freiburg · Bad Krozingen (UHZ) haben neue ultra-niedrige Röntgeneinstellungen für Herzeingriffe entwickelt. Das veränderte Strahlenprotokoll reduziert die Röntgenbelastung beim Einsetzen eines Herzschrittmachers oder Defibrillators im Vergleich zum bisherigen Vorgehen um 59 Prozent.

REBIRTH active school bringt Schüler in Bewegung
Gute Nachricht für Grundschulen: Das Bewegungsprogramm "REBIRTH active school" zur nachhaltigen Förderung der kindlichen Gesundheit, das an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entwickelt wurde, wird jetzt aufbauend auf den Ergebnissen der Pilotstudie ausgeweitet.

MedUni Wien und AKH eröffnen Comprehensive Center for Pediatrics
Die Uniklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien bzw. des AKH ist das größte pädiatrische Zentrum in Österreich und für komplexe und meist chronisch kranke Kinder und Jugendliche sämtlicher pädiatrischer Spezialbereiche zuständig.

Patient Blood Management spart Blut
Patientensicherheit im Krankenhaus hat viele Komponenten. Eine davon ist der verantwortungsvolle Umgang mit Blut. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) ist Netzwerkpartner des „Patient Blood Management“-Programms.

Das verkannte Sjögren Syndrom
Kribbeln an den Händen, Taubheitsgefühle in den Füßen und Schmerzen treten auf, wenn Nerven in Armen und Beinen geschädigt sind, die Betroffene langfristig völlig bewegungsunfähig machen können. Ursachen solcher Polyneuropathien sind meist Diabetes oder Alkoholismus.

Mit KI die Kapazitäten der Telemedizin erhöhen
Die telemedizinische Mitbetreuung von PatientInnen mit chronischer Herzinsuffizienz hat sich bewährt. Doch bisher kann ein einzelnes Telemedizinzentrum nicht mehr als 500 Patienten betreuen.

ERC Starting Grants zum Zusammenhang zwischen Hypertonie und Darmbakterien
Das Mikrobiom unseres Darmes – die Gemeinschaft von Bakterien im Darm – hat vielfältige Auswirkungen auf unsere Gesundheit, beispielsweise auf unser Immunsystem. Welchen Einfluss die Darmbakterien auf Bluthochdruck ausüben, untersucht jetzt eine neue Forschungsgruppe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Nutri-Score senkt Kalorienaufnahme und Herzinfarkt-Inzidenz
Eine Studie berechnet in Frankreich erstmals den Einfluss der Nutri-Score-Ampel auf Krankheiten und zeigt eine potenzielle Reduktion der Gesamtkalorienaufnahme um 9%

1,5 Millionen Euro für Atherosklerose-Forscher in Freiburg
Der Freiburger Kardiologe OA Dr. Dennis Wolf erhält mit dem ERC Starting Grant die höchste Nachwuchsförderung der EU. Erforscht wird die Entzündungsreaktion, die zur Verengung der Blutgefäße führt und einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben kann. Eine Impfung ist ein möglicher Therapieansatz

Besser verträgliche Stents verhindern Verschluss von Blutgefäßen
Durch optimierte Beschichtungen konnten Dresdner Fraunhofer- Forschende gemeinsam mit Projektpartnern die Bioverträglichkeit der Stents deutlich verbessern.

Wem helfen implantierte Defibrillatoren?
Forschende aus München und Göttingen publizieren im Lancet zu einem EKG-Verfahren, mit dem sich die Erfolgsaussichten von implantierbaren Defibrillatoren vorhersagen lassen.

„Cardiac Arrest Center“ an der Uniklinik Köln
Bei PatientInen, die nach einem Herzkreislaufstillstand außerhalb von Krankenhäusern erfolgreich reanimiert wurden, ist der Krankheitsverlauf ganz wesentlich von der Fachkompetenz und der Ausstattung der weiterbehandelnden Klinik abhängig.

Schlafapnoe mit Herzschrittmacher begegnen
Die zentrale Schlafapnoe ist eine schwerwiegende Erkrankung, welche vornehmlich als nächtliche Atmungsstörung in Erscheinung tritt und das normale Atmungsmuster während des Schlafs stört, aber dabei auch Herzfunktion und Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen kann.

Patienteneigene pluripotente Stammzellen werden vom Immunsystem abgestoßen
Erneut hat das Team um Prof. Dr. Sonja Schrepfer, Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), wichtige Erkenntnisse ihrer Stammzellforschung in "Nature Biotechnology" veröffentlicht.

Erster Verdacht, dass Blutgerinnung die Entstehung von Lungenkrebs verursacht
Eine erhöhte Blutgerinnungsneigung begünstigt das Fortschreiten und die Metastasierung von Lungenkrebs. Ob die Blutgerinnung darüber hinaus auch die Entstehung der Tumoren fördert, war bislang unbekannt.

HIV-Infektion erhöht Risiko für weitere Krankheitssymptome
Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, im Laufe ihres Lebens auch bestimmte andere Krankheitssymptome zu entwickeln.

Virtuelle Realität kann Autonomie der Patienten einschränken
Demenz Angsterkrankungen, Schlaganfall: Das Spektrum möglicher Anwendungen virtueller Realität (VR) wächst rasant. So kann auf Demenzkranke im Pflegeheim eine Simulation ihrer ursprünglichen Umgebung beruhigend wirken.

Welche Mutationen wirklich krank machen
WissenschaftlerInnen vom BIH und der Charité Berlin haben gemeinsam mit KollegInnen aus den USA die Steuerbereiche von 20 krankheitsrelevanten Genen gezielt verändert. Dadurch konnten sie diejenigen Veränderungen identifizieren, die den größten Einfluss auf das Krankheitsgeschehen ausüben.

Körpereigenes Protein löst Entzündungsreaktion aus
FHR1 verschlechtert Gesundheitszustand von Patienten mit chronischen Zellschädigungen

Mit synthetisch produzierter Gallensäure gegen sklerosierende Cholangitis
Die positive Wirkung der synthetisch hergestellten Gallensäure mit dem Wirkstoff nor-Ursodeoxycholsäure (Nor-Urso) bei der primär sklerosierende Cholangitis (PSC) wurde an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Wien unter Michael Trauner bereits vor rund zwei Jahren gezeigt.

Millionenförderung für Bonner Forscher für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Kardiovaskuläre Erkrankungen wie Arteriosklerose, umgangssprachlich als Gefäßverkalkungen bekannt, sind eine der häufigsten Todesursachen weltweit.

Wie Krebszellen Gefahrendetektor unterdrücken
Leukämische Stammzellen können gegen die Immunzellen des Körpers Resistenzen entwickeln, indem sie etwa einen Gefahrendetektor ausser Kraft setzen. Welche Mechanismen dahinterstecken und welche neuen Therapieansätze sich davon ableiten lassen, zeigen Forschende von Uni und Universitätsspital Basel mit deutschen Kollegen in "Nature".

Biologisch abbaubarer Stent soll weitere Eingriffe ersparen
Sind die Herzkranzgefäße gefährlich verengt, kann es zum Herzinfarkt kommen. Mit einem Stent, einem röhrenförmigen Drahtgeflecht, lässt sich die Engstelle weiten und stabilisieren. Doch die Betroffenen müssen dauerhaft Medikamente nehmen, um das Risiko von Thrombosen und Gefäßverschlüssen zu verringern.

Verdächtige Immunzellen der Multiplen Sklerose entlarvt
Forschende der Uni Zürich haben jene Abwehrzellen identifiziert, die wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei MS) spielen. Die MS-typischen T-Helfer-Zellen gelangen vom Blut ins ZNS (Zentrale Nervensystem), wo sie zu Entzündungen führen und die Nervenzellen schädigen. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für Überwachung und Therapie von MS.

Neues Gerät trainiert Herzmuskel mit Mikrostrom
An der MedUni Wien bzw. im AKH Wien wurde ein neuartiges Gerät zur Stärkung des geschwächten Herzmuskels bei Kardiomyopathie-Betroffenen erstmals weltweit im Rahmen einer Studie erfolgreich eingesetzt.

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